Über 200 Haushalte - Telekom schafft schnelle Internet-Zugänge / Datenübertragung mit bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde Pülfringen liegt an der Datenautobahn

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Schnelles Internet für Pülfringen: Joachim Otto von der Telekom (links) nahm im Beisein von Bürgermeister Wolpert die neue Technik offiziell in Betrieb.

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Pülfringen. Die Telekom hat das Datennetz im Königheimer Ortsteil Pülfringen mit der neuesten Technik ausgestattet. Über 200 Haushalte in Pülfringen können jetzt via DSL schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Je nach Entfernung zum Schaltverteiler erreicht die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung sogar bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde.

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Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, wird beim nächsten Telekom-Shop in Tauberbischofsheim über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife beraten. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann hier die höheren Internet-Geschwindigkeiten buchen.

Mehr Breitband im Festnetz

"Die Telekom treibt den DSL-Ausbau auf dem Land seit Jahren nach Kräften voran", sagte Joachim Otto, kommunaler Ansprechpartner für "Mehr Breitband im Festnetz" bei der Deutschen Telekom. Das Unternehmen hat bundesweit bereits mehr als 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. "Das ist eine gewaltige Leistung für ein einzelnes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 70 000 Euro kostet."

Jetzt kann man jedenfalls in Pülfringen einfach ein paar Kabel einstöpseln und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwändige Technik.

Schnelle Übertragung

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Auf ihrer langen Reise durch das Telefonnetz werden die Datensignale von einer Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Netzes vom heimischen Computer entfernt ist. Damit der Datenverkehr in Pülfringen ungehindert fließen kann, hat die Telekom zwei Kilometer neues Rohr und fast vier Kilometer Glasfaserkabel verlegt und einen Kabelverzweiger umgebaut. Damit können die Daten nun rasend schnell übertragen werden.

An diesem Kabelverzweiger hat jetzt Joachim Otto von der Telekom im Beisein von Bürgermeister Wolpert die neue Technik offiziell in Betrieb genommen.

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Im Vorfeld der nun fertig gestellten DSL-Aufrüstung schloss die Gemeinde eine Finanzierungsvereinbarung mit der Telekom und damit den Ausgleich für eine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke von ca. 133 000 Euro. Dafür wiederum erhielt die Gemeinde eine 50-prozentige ige Förderung aus dem ELR-Programm des Landes Baden-Württemberg.