Wegen des Sturms in den Sitzungssaal verlegt - Offizieller Startschuss für die V-DSL-Versorgung von Niklashausen, Werbachhausen und Brunntal Jetzt wird es mit bis zu 50 Megabit rasant

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Startschuss: Ortsvorsteher, Bürgermeister, Bauamtsleiter und die Vertreter der Telekom gaben grünes Licht für eine schnelle DSL-Versorgung.

© Heike Heise

Werbach. Eigentlich wollten sich die Verantwortlichen am Dienstagmittag am Telekom-Verteilerkasten in Niklashausen treffen, um den Startschuss für die High-Speed-DSL-Versorgung der Werbacher Ortsteile zu geben. Doch Sturmtief Niklas machte dem Außentermin einen Strich durch die Rechnung. Und so trafen sich Werbachs Bürgermeister Ottmar Dürr, Bauamtsleiter Oliver Schramm, die Ortsvorsteher Walter Heß, Harald Kranz, die stellvertretende Ortsvorsteherin Petra Hiller sowie Jürgen Wolf, Regiomanager der Telekom, und Daniela Faulhaber von der Telekom im Sitzungssaal in Werbach.

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Zufriedene Gesichter gab es dennoch. Denn auf diesen Tag haben die Einwohner der drei Werbacher Ortsteile lange gewartet. Ab sofort steht für Niklashausen eine DSL-Versorgung bis 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Brunntal und Werbachhausen folgen am kommenden Dienstag.

Die Gemeinde nahm für das Vorhaben insgesamt 110 000 Euro in die Hand. Noch einmal soviel kam vom Land Baden-Württemberg als Fördergeld. "Eine gut funktionierende DSL-Versorgung ist eine Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige Gemeinde", betonte Dürr.

"Wir freuen uns, dass wir in der Gemeinde Werbach drei weiße Flecken was die Versorgung mit schnellem DSL betrifft, ausbauen konnten", so Wolf. Für die Zukunft der Vectoring-Technik seien damit die Ortsteile bestens gerüstet, betonte Wolf ausdrücklich.

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Daniela Faulhaber von der Telekom Tauberbischofsheim wies darauf hin, dass nur derjenige Haushalt auf die schnelle Internetversorgung zurückgreifen kann, der bei der Telekom einen Antrag gestellt habe. Der Termin für das Freischalten der einzelnen Anschlüsse wird dem Eigentümer per Post mitgeteilt und könne noch ein paar Wochen dauern, so Faulhaber.

Auch müssen sich einige Haushalte darauf einstellen, nicht die volle Leistung von 50 Megabit zu bekommen. Dies hänge mit der Leitungslänge zwischen Verteilerkasten und Hausanschluss und dem Dämpfungsfeld der Kupferkabel zusammen, erklärten Faulhaber und Wolf. hhei