Gemeinderat tagte (IV) - Bericht über Bürgerstiftung In diesem Jahr schon 120 000 Euro ausbezahlt

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Tauberbischofsheim. Das letzte erfolgreiche Projekt leuchtet seit einige Tagen in Form des erleuchteten Kirchturms von St. Martin weit ins Land hinein, das neueste Vorhaben "Möblierung der Fußgängerzone" ist gerade angelaufen. Die Bürgerstiftung kann auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

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Geschäftsführerin Sabine Oberst stellte dem Gemeinderat am Dienstag in einem kurzen Abriss die Stiftung selbst sowie die Arbeit der letzten beiden Jahre vor. In 2014 wurde aus den Erlösen des Kapitals sowie aus den Stiftungen zahlreiche Vereine, Organisationen und Projekte unterstützt. Der größte "Brocken" sind dabei die rund 25 000 Euro für die "Klugen Köpfe". Daneben gab es Unterstützung zum Beispiel für die Bläserklasse, den Kunstverein, die Fechtflöhe oder auch für neue Bänke im Stadtteil Dienstadt. Insgesamt wurden rund 52 000 Euro ausgeschüttet.

In diesem Jahr sind es sogar bereits 120 000 Euro, die unter anderen an die Tafel, ans Erzählcafé, in die Integration von Flüchtlingen oder in ein neues Spielgerät am Wörtplatz geflossen sind.

Bürgermeister Wolfgang Vockel lobte abschließend das Engagement zahlreicher zuverlässiger und treuer Spender.

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Auf eine Anfrage der Bürgerliste zur Straßenbeleuchtung antwortete Bürgermeister Wolfgang Vockel im Rahmen der Bekanntgaben. Ein sofortiger Umstieg der gesamten Straßenbeleuchtung in LED-Technik würde sich demnach nach in etwa elf Jahren amortisieren. Interessant würde das vor allem, wenn man eine attraktive Förderung erhalten könnte. Dem Technischen Ausschuss soll dies explizit vorgestellt werden.

Eine Liste mit 300 Unterschriften zur Situation in der Albert-Schweitzer-Straße war im Rathaus übergeben worden. Allerdings wolle man jetzt noch das Bauende der neuen Psychiatrie abwarten und dann prüfen, was zu tun ist.

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Vom Vor-Ort-Termin zum Thema Windkraft mit etwa 50 Teilnehmern in Dittwar berichtete das Stadtoberhaupt. Am 21. Januar ist nun eine Bürgerversammlung geplant.

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Erstaunt zeigte sich Wolfgang Vockel aber darüber, dass dieses Thema jetzt hochkocht, obwohl bereits die sechste öffentliche Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft zum Thema Windkraft terminiert ist. "Hier lief gar nichts im Hintergrund." sey