Alte Füllerei - Andreas Kümmert und sein musikalischer Begleiter Sebastian Bach begeisterten das voll besetzte Haus Ein Mann, eine Gitarre und der Blues

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Andreas Kümmert verwandelte die Alte Füllerei in Distelhausen in eine urige Blues-Kneipe.

© Uwe Büttner

Distelhausen. Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungen in der Alten Füllerei gab es für die Konzertbesucher noch einmal ein ganz besonderes Schmankerl mit dem unterfränkischen Bluesgenie Andreas Kümmert mit seiner "hausgemachten" und urigen Musik. Zusammen mit seinem Begleiter Sebastian Bach begeisterte er das Publikum in Distelhausen vom ersten bis zum letzten Ton.

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Die Bühne in Distelhausen war wie eine typische urige Blueskneipe in New Orleans dekoriert und das passte auch perfekt zu dem mitreißenden Konzertabend - die Veranstaltung war schon Wochen vorher ausverkauft. Unter stürmischem Beifall kam Andreas Kümmert auf die Bühne in der Alten Füllerei, um mit einem ausgezeichneten Konzert zu beginnen. Mit dabei war der Würzburger Musiker Sebastian Bach, der Kümmert am Keyboard begleitete.

Scherzhaft meinte Andreas Kümmert: "Heute spielt für sie das Duo Miserable" - doch keineswegs, denn die beiden harmonierten musikalisch prächtig. Nach Distelhausen hatte Kümmert auch einige Stücke aus seinem aktuellen Album "Here I am" mitgebracht. Mit seiner Liedern "Easy", "Simple Man" und seiner Interpretation des Hits "To love sombody" kam er sehr gut bei den Zuhörern an.

Selbst eine gerissene Gitarrenseite brachte ihn nicht wirklich aus der Fassung - die Zeit zum Neubespannen überbrückte Sebastian Bach ganz locker - das Publikum sah es gelassen. Live ist halt live. Bei "To love somebody" sangen die Konzertbesucher sogar minutenlang begeistert mit, bevor es in die Pause ging.

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In den zweiten Hälfte des Konzertes war Andreas Kümmert spürbar in Distelhausen angekommen, als er zunächst ein Solostück auf dem Keyboard spielte. Nach jedem seiner Songs gab es stürmischen Beifall und Begeisterungsrufe aus dem Publikum - die Stimmung hätte einfach nicht besser sein können.

Als er sich auf der Bühne verabschiedete und diese verließ, gab es minutenlangen Applaus und laute Zugaberufe. Als Zugabe spielte Andreas Kümmert seinen "Rocket Man", der Song, mit dem ihm 2013 bei "The Voice of Germany" der Durchbruch gelang und er die Jury überzeugte. Das letzte Stück des Abends "You are so beautiful" von Joe Cocker, widmete er der Presse.

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Andreas Kümmert und Sebastian Bach boten dem durchweg begeisterten Publikum ein hervorragendes Konzert mit gefühlvollen Balladen und handgemachten Bluesstücken. Schon von Anfang an begeisterte Kümmert sein Publikum in dem über zweistündigen mitreißenden Konzert.

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Am Ende gab es minutenlange stehende Ovationen - man muss ihn einfach einmal live erlebt haben. ubü