Post- und Telekom - Gewerkschaftssenioren trafen sich zur Jahresmitgliederversammlung Altersversorgung ein Thema

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Dittigheim. Die Jahresmitgliederversammlung der Fachbereiche 9 und 10 von Telekom/Post veranstaltete die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für ihre Post- und Telekomseniorenmitglieder aus dem Main-Tauber-Kreis wieder nach Dittigheim. Der Zuständigkeitsbereich der ver.di-Bezirksgeschäftsstelle in Heilbronn umfasst die fünf Landkreise Heilbronn, Hohenlohe, Schwäbisch Hall, Neckar-Odenwald und Main-Tauber sowie den Stadtkreis Heilbronn.

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Der für den Main-Tauber-Kreis zuständige Vorsitzende für diesen Personenkreis im Main-Tauber-Kreis, Wolfgang Bieber, hieß die Mitglieder aus den Räumen Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim willkommen. Gewerkschaftssekretär und stellvertretenden Geschäftsführer der Geschäftsstelle Heilbronn, Gerd Koppenhöfer. berichtete über Postaktuelles. Leider teilte er den Anwesenden mit, dass dies seine letzte Teilnahme an einer Mitgliederversammlung im Main-Tauber-Kreis sein werde, da er Ende Juli in den Ruhestand gehe.

Koppenhöfer sprach über die stetigen Veränderungen bei der Post und ganz besonders in der Brief- und Frachtlogistik. Alle stationären Verteilvorgänge würden immer schneller durch modernste Sortiereinrichtungen erledigt, so dass Handarbeit stationär immer weniger gefragt ist. Die Umstellungen brrächten - neben vielen anderen in der Zustellung - in jeder Hinsicht große Veränderungen für die Beschäftigten mit sich. Hier gelte es zu helfen, dass die Arbeitsbedingungen mit den Interessen der Arbeitnehmer verknüpft und sozialverträglich angepasst werden.

Zusätzlich seien zahlreiche Gesellschaften mit unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen gegründet worden, die zum Teil auch gravierende Veränderungen für durchweg alle Beschäftigen zur Folge haben. Um Nachteile von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern abzuwenden, stehe die Gewerkschaft mit Rat und Tat zur Seite.

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Selbstverständlich stand die Beantwortung von individuellen Fragen der Senioren im Vordergrund, die die Ruheständler zum Beispiel hinsichtlich der Versorgung und Krankenkasse bewegen.

Anschließend bedankte sich Wolfgang Bieber bei Gerd Koppenhöfer für die jahrelange Begleitung und Unterstützung der Senioren im Main-Tauber-Kreis und überreichte ihm ein Abschiedsgeschenk. Gleichzeitig verband er damit den Wunsch, dass sich der "Noch"-Bezirkssekretär" als künftiger Ruheständler wohlfühlen solle und dass sich der Wechsel nicht zum "Unruhestand" entwickle.

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Anschließend ging es im Programm zügig weiter und Wolfgang Bieber berichtete über die vergangenen zwei Geschäftsjahre über durchgeführte Aktionen wie beispielsweise Informationsveranstaltungen, Ausflüge, Stammtische und auch mehrtägige Bildungsreisen. Er erinnerte die Senioren an den nächsten Ausflug in den Taunus zu einer Besichtigung des Römerkastells Saalburg am 9. Juni.

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Nachdem Kassenwart Gerhard Weiss seinen Bericht vorgetragen hatte, beantragte Wolfgang Beyer schließlich die Entlastung des Seniorenvorstands mit dem Ergebnis, dass der Entlastung mit voller Zustimmung für das Geleistete im abgelaufenen Geschäftsjahr entsprochen wurde.

Nach einer Diskussions- und Ausspracherunde und der Bekanntgabe weiterer Termine für 2016 endete der offizielle Teil der Jahresversammlung. Persönliche Gespräche schlossen sich an.