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Kinderpornografie: Wegschauen falscher Weg

Von 
Klaus T. Mende
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Jegliche Art von Kinderpornografie ist abscheulich. Hierbei handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um einen schweren Straftatbestand, der aus meiner Sicht noch viel härter zu ahnden wäre. Der gewerbliche Handel mit Nacktbildern von Kindern ist ebenso wenig zu tolerieren wie der Tausch und die Verbreitung solcher Fotos in sozialen Medien. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die Daumenschrauben noch stärker anzuziehen und den Behörden einen größeren Spielraum zu schaffen, um im Ernstfall schnell und effektiv durchgreifen zu können. Das fängt damit an, dass die EU bei der Vorratsdatenspeicherung den Behörden das Leben schwer macht, weil die Angaben zur Ermittlung von IP-Adressen schon nach einer Woche wieder gelöscht werden müssen. Der falsche Weg – und ein Freibrief für manchen Triebtäter.

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Der Kampf gegen Kinderpornografie ist ohnehin eine gesamtgesellschaftliche Angelegenheit, die alle angeht. Wegschauen ist der falsche Weg. Der Schutz unserer Kinder sollte mehr wert sein als vieles andere.

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

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