Covid-19 - Derzeit sind 144 Personen aktiv von einer Infektion betroffen / Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis unterstützt Senioren Keine neuen Corona-Fälle in Main-Tauber gemeldet

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Weil mehr Impfstoffe geliefert werden, können auch mehr Menschen im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg geimpft werden. © DPA

Main-Tauber-Kreis. Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Dienstag im Main-Tauber-Kreis gemeldet, Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit nach wie vor 3099.

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Derzeit sind 144 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. .

Inzidenz bei 47,6

Das Gesundheitsamt hat am Montag, 15. Februar, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 90 Jahren, der in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 61 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 41 im Jahr 2021.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag, 15. Februar, bei 47,6. Eine Woche zuvor, am Montag, 8. Februar, lag er bei 64,2.

Zweitimpfungen haben begonnen

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Im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 8., bis Sonntag, 14. Februar, insgesamt 180 Impfungen von impfberechtigten Bürgerinnen und Bürgern sowie von 84 ebenfalls impfberechtigten Mitarbeitenden aus dem medizinischen Bereich stattgefunden, die auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und bei Rettungsdiensten tätig sind.

Die Mobilen Impfteams des KIZ haben im gleichen Zeitraum 99 Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende von Pflegeheimen im Landkreis geimpft. Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis am Freitag, 22. Januar, insgesamt 1820 Personen ihre erste Impfung. Dies gliedert sich in 565 Bürgerinnen und Bürger sowie 276 Mitarbeitende aus dem medizinischen Bereich vor Ort im KIZ und 999 Impfungen durch die Mobilen Impfteams.

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Für eine vollständige Immunisierung mit dem mRNA-Impfstoff sind zwei Impfstoffdosen notwendig. Mit den erforderlichen Zweitimpfungen gegen COVID-19 wurde im KIZ am Freitag, 12. Februar, begonnen. Bis Sonntag, 14. Februar, haben insgesamt 38 impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger diese Zweitimpfung erhalten. Von den Mobilen Impfteams des KIZ wurden im gleichen Zeitraum 182 Zweitimpfungen bei Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden von Pflegeheimen im Landkreis durchgeführt. Insgesamt 220 Personen sind damit zum zweiten Mal geimpft.

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In den genannten Zahlen nicht enthalten sind Impfungen, die im Zentralen Impfzentrum Rot am See (ZIZ) an Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises verabreicht wurden oder die von den Mobilen Impfteams des ZIZ in Pflegeheimen im Main-Tauber-Kreis vorgenommen wurden.

Der Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis hat sich entschlossen, den derzeit impfberechtigten Seniorinnen und Senioren, die selbst keinen Impftermin vereinbaren können, bei dieser Aufgabe zur Seite zu stehen. Das Landratsamt verzeichnete hierzu zahlreiche Anfragen im Amt für Pflege und Versorgung, bei dem der Pflegestützpunkt angesiedelt ist. Das Angebot ist für Bürgerinnen und Bürger gedacht, die keine Betreuer oder Angehörigen haben, die sie dabei unterstützen können.

Entbindung der Schweigepflicht

Interessierte Seniorinnen und Senioren rufen dazu im Pflegestützpunkt unter der Telefonnummer 09341/82-5968 an. Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes nehmen die benötigten Daten auf und senden zunächst ein Formular für eine Entbindung von der Schweigepflicht an die Interessierten. Diese geben die Entbindung unterschrieben an den Pflegestützpunkt zurück, damit in ihrem Namen ein Termin vereinbart werden kann.

Nach Erhalt der unterschriebenen Entbindung von der Schweigepflicht vereinbaren die Mitarbeiterinnen beide Impftermine im gewünschten Impfzentrum für die Seniorinnen und Senioren. Die entsprechenden Termine, eine genaue Anleitung sowie zusätzlich benötigte Unterlagen werden im Anschluss per Post an die impfwilligen Personen gesendet.

Für diese Hilfestellung stehen keine zusätzlichen Impftermine zur Verfügung. Die Buchung der Termine erfolgt vielmehr über die öffentliche Plattform der Nummer 116117 und ist von der Verfügbarkeit von Impfterminen abhängig. Wie vielfach berichtet, sind aktuell aufgrund der stark begrenzten Menge an Impfstoff nur sehr wenige Termine verfügbar.

Geduld erforderlich

Diese Situation wird sich erst in einigen Wochen durch die Ausweitung von Produktionskapazitäten sowie gegebenenfalls die Zulassung weiterer Impfstoffe bessern. Daher ist auch bei einer Unterstützung durch den Pflegestützpunkt Geduld erforderlich.

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