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Kirchenmusik - Zuständigkeit für die Dekanate Tauberbischofsheim und Mosbach-Buchen liegt in neuen Händen

Julia Kohler ist neue Bezirkskantorin

Von 
Kurt Baumann
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Die Dekanate Tauberbischofsheim, Mosbach-Buchen und die Kirchengemeinde St-Martin in Tauberbischofsheim haben mit Julia Kohler (Zweite von links) eine neue Kantorin. Das Bild zeigt sie bei ihrer Einführung mit (von links) Ehemann Lukas Kohler, Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Christian Wamser und Dekan Gerhard Hauk. © Kurt Baumann

Tauberbischofsheim. Die feierliche Amtseinführung der neuen Bezirkskantorin stand am Pfingstsonntag an. Zum 1. Juni wurde diese Stelle in Nachfolge von Michael Meuser wieder besetzt. Im Rahmen des Vespergottesdiensts in der Tauberbischofsheimer Stadtkirche St. Martin präsentierte Julia Kohler ihre großen musikalischen Fähigkeiten mit meisterhaften Orgelwerken.

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Herausfordernde Aufgabe

Pfarrer Gerhard Hauk zitierte aus ihrem Bewerbungsschreiben, in dem Julia Kohler die Aussicht, mit dieser Stelle sowohl Aufgaben in der Kirchengemeinde vor Ort als auch überregionale Tätigkeiten in den Dekanaten Tauberbischofsheim und Mosbach-Buchen nachzukommen, als äußerst ansprechend und herausfordernd beschrieb. Die Stadtkirche St. Martin mit ihrer klangschönen Orgel sowie das reizvoll im Taubertal gelegene Tauberbischofsheim war für sie äußerst attraktiv.

Mehrstufiges Verfahren

Ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren, das auch ein Orgelvorspiel und eine Chorprobe beinhaltete, zeigte letztlich, dass sie die beste Bewerberin war. Neben dem Diözesankirchenmusikdirektor Godehard Weithoff und Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Christian Wamser konnten auch Pfarrer Gerhard Hauk und Pfarrer Thomas Holler, der ab Oktober die Nachfolge von Pfarrer Hauk antreten wird, sowie der Kirchenchor ein Votum abgeben.

Mit Handschlag und Segen von Pfarrer Gerhard Hauk ist Julia Kohler nun die neue Bezirkskantorin, neue Organistin und Leiterin des Kirchenchores. Die Bezirkskantorenstelle ist eine Einrichtung der Erzdiözese Freiburg.

Aus- und Fortbildung

Das Aufgabenfeld erstreckt sich unter anderem auf die Aus- und Fortbildungen von Organisten und Chorleitern und die Beratungen der kirchlichen Gremien zu Belangen der Kirchenmusik. Ein Viertel der Stelle ist jedoch der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim zugeordnet und wird auch von dieser finanziert – hier ist der Schwerpunkt der Arbeit von Julia Kohler an der Stadtkirche St. Martin angesiedelt.

In Stuttgart studiert

Julia Kohler freute sich, dass sie nun in Tauberbischofsheim starten kann. Sie ging kurz auf ihre bisherigen Stationen ein: Sie stammt aus Lauingen an der Donau, ging in Dillingen zur Schule und begann nach dem Abitur das Studium der Schul- und Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Noch während des Studiums übernahm sie die Teilzeitkirchenmusikerstelle in Giengen an der Brenz. Ihre Masterprüfung Katholische Kirchenmusik legte sie 2020 in Stuttgart ab.

Sie sei gespannt auf die Zusammenarbeit hier in Tauberbischofsheim und im Kirchenbezirk. Die Anwesenden rief sie dazu auf, bei musikalischen Fragen und insbesondere beim Thema Lust am Singen auf sie zuzukommen.

Können an der Orgel präsentiert

Der Vespergottesdienst selbst stand unter der Leitung von Pater Kasimir Fieden, der in seinen Predigtworten auf die Bedeutung des Pfingstfestes einging. Julia Kohler zeigte hier eindrucksvoll mit dem Orgelspiel ihr Können, sei es bei Musik von Bach gleich zum Einzug mit „Fantasia super Komm’, Heiliger Geist“ als auch bei Hymnen oder dem Interludium. Begleitet wurde sie von einer Schola mit Simone Werner, Martina Wamser und Marianne Lienich-Prößner.

Am Schluss des Vespergottesdienstes überreichte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Christian Wamser ein Begrüßungsgeschenk an Julia Kohler, die von ihrem Ehemann Lukas begleitet wurde. Lukas Kohler ist selbst nebenamtlich als Organist tätig und hat sich bereit erklärt, im Organistendienst der Seelsorgeeinheit mitzuwirken.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Christian Wamser ging im übertragenen Sinne auf die Besonderheiten am Beginn einer neuen Etappe auf dem Lebensweg ein und stattete das Ehepaar Kohler symbolisch mit den richtigen Utensilien für die Seelsorgeeinheit für diesen Weg aus. Das Paar wurde mit Stadtplan, Taubertal-Wanderführer und Trinkflasche ausgestattet. So gerüstet, steht einem Neuanfang im Bereich der Kirchenmusik in den Dekanaten und in Tauberbischofsheim nichts mehr im Wege.

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