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Kreisjugendring Main-Tauber - Rück- und Ausblick im Rahmen der Mitgliedervollversammlung. Für internationales Jugendcamp im August geworben

Jugendverbände wählten neuen Vorstand

Von 
Bk
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Erstmals wieder ein kompletter Vorstand des Kreisjugendringes im Main-Tauber-Kreis (von links): Anja Wagner, Vanessa Gärtner, Anna Schlör, Jochen Herrschlein, Lena Leber, Michael Geidl, Simon Kurfeß, Nicole Löffler, Kurt Baumann, Martin Bickel, Dr. Michael Lippert, Stefan Völkert und Martin Frankenstein. © Kreisjugendring/Julian Schmidt

Tauberbischofsheim. Im Rahmen der Mitgliedervollversammlung des Kreisjugendrings Main-Tauber wählten die Jugendverbände im Main-Tauber-Kreis einen neuen Vorstand. Als Dachverband der Jugendverbände im Kreisgebiet vertritt der Kreisjugendring (KJR) unter Anerkennung der Eigenständigkeit seiner Mitglieder deren Interessen gegenüber der Öffentlichkeit und den Behörden. Mit seinen Bildungs- und Austauschangeboten schafft er eine Plattform für die Vernetzung der Jugendverbände untereinander und ist „Serviceleister“ für die Jugendarbeit.

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Gute Zusammenarbeit gelobt

Vorsitzender Simon Kurfeß freute sich, dass nach der langen Zeit der pandemie-bedingten Einschränkungen diese Veranstaltung im Sportheim des TSV Tauberbischofsheim möglich war. Besonders lobte er die gute Zusammenarbeit und Tatkraft des Vorstandsteams.

Seit der letzten Mitgliedervollversammlung im November 2019 traf sich das Vorstandsteam zwölf Mal zu Besprechungen und Arbeitstreffen, berichtete Lena Leber, und ging auf die beiden Ausgaben des „Lichtblicks“, der Informationsbroschüre des Kreisjugendrings für die Jugendverbände, ein.

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Weiter bot man zwei Online-Workshops zu digitalen Tools und Methoden an. Erfolgreiche Veranstaltungen waren außerdem zwei digital „Wahlkarusselle“ zur Landtags- und Bundestagswahl. Auch der „Erste-Hilfe-Fresh-up“ fand große Resonanz.

Michael Geidl ging auf die Tätigkeit des KJR im Jugendhilfeausschuss ein, insbesondere auf den Antrag, die schwieriger und aufwändiger geworden Jugendarbeit in Pandemiezeiten stärker zu fördern. Hier ist man für die Unterstützung der Kreisverwaltung und des Jugendhilfeausschusses für die gezielte Förderung dankbar. Erläuterungen gab es unter anderem auch zur Kooperation bei regionalen Jugendprojekten. Besonders gewürdigt wurden hier die Sommercamps von Nicolaj Imhof sowie die internationalen Jugendcamps.

Als Vertreter des Kreisjugendamts und beratendes Mitglied im KJR-Vorstand lieferte Kreisjugendreferent Dr. Michael Lippert wichtige Informationen aus dem Kreisjugendamt. Er berichtete über den aktuellen Stand der Umsetzung des Paragraphen 72a SGB VIII hinsichtlich des Tätigkeitsausschusses einschlägig vorbestrafter Personen.

Nachdem die gesetzliche Vorgabe seit mittlerweile zehn Jahren in Kraft ist, sei eine Erinnerung an die Vorgaben und die Erneuerung der Führungszeugnisse angezeigt. Das seit Mitte 2021 gültige Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) enthalte auch für die Jugendarbeit wichtige Änderungen.

Inklusion ein Thema

Er appellierte an die Jugendverbände, sich Gedanken über eine Verankerung der Inklusion als Leitgedanken der Kinder- und Jugendarbeit zu machen. Weiter rief er den Jugendschutz mit dem Themenfeld „Festkultur“ in Erinnerung: Gerade nach den Einschränkungen durch die Coronapandemie sei es wichtig, an die Verantwortung der Gesellschaft zu appellieren und bei den Festveranstaltern an die getroffenen Vereinbarungen zu erinnern.

Die von Kassenwart Kurt Baumann vorgestellten Zahlen zeigten, dass der Kreisjugendring nach wie vor finanziell gut aufgestellt ist. Nachdem die Kassenprüfer Martin Bickel und Nicole Löffler eine ordentliche Kassenführung bestätigten, entlastete die MGV den KJR-Vorstand auf Antrag von Martin Frankenstein einstimmig.

Im Rahmen der Neuwahlen wurden Simon Kurfeß (Sportjugend) als Vorsitzender, Lena Leber (Jugendrotkreuz) als erste stellvertretende Vorsitzende und Jochen Herrschlein (Kreisjugendfeuerwehr) als zweiter stellvertretender Vorsitzender einstimmig gewählt. Ebenso gewählt wurde Kassenwart Kurt Baumann (Stadtjugendring). Neue Schriftführerin wurde Vanessa Gärtner (Katholische Jugend). Erfreulicherweise wurden mit Michael Geidl (Sportjugend), Stefan Völkert (THW-Jugend), Anna Schlör (Jugendrotkreuz) und Anja Wagner (Katholische Jugend) erstmals wieder vier Beisitzerstellen besetzt. Dr. Michael Lippert wurde als beratendes Mitglied bestätigt. Einstimmig als Kassenprüfer gewählt wurden Martin Bickel und Nicole Löffler (beide DLRG-Jugend). Ein besonderer Dank ging an Melanie Pfohl, die dem Kreisjugendring-Vorstand seit 2004 angehörte und den KJR aus schwierigen Zeiten führte, meist als stellvertretende Vorsitzende. Mit Ideen und viel Tatkraft setzte sie auch schwierige Themen optimal um.

Im Ausblick warb Michael Geidl für das nächste Internationale Jugendcamp im August in Bautzen. Das Ziel der Maßnahme ist der weitere Ausbau der internationalen Kontakte, das Knüpfen von neuen Freundschaften und das Kennenlernen der jeweils anderen Kulturen. Nicht zuletzt stehen weitere Lehrgänge an, und der KJR möchte den Austausch und die Vernetzung der Jugendverbände untereinander aktivieren. Bk

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