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Im AOK-Kundencenter - Pilotprojekt „AOK-Nachhaltigkeitsarena“ von Schulen des Main-Tauber-Kreises getestet

Jugendliche lernen Klimaschutz im Alltag zu verankern

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Schülerinnen und Schüler aus fünf Bildungseinrichtungen des Main-Tauber-Kreises, hier Neuntklässler vom Schulverbund Creglingen, haben im AOK-Kundencenter Tauberbischofsheim das Pilotprojekt „Nachhaltigkeitsarena“ getestet. Lehrkräfte und Jugendliche waren von dem neuen Konzept begeistert. © AOK Martin Herrmann

Tauberbischofsheim. Wie schaffe ich es Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen? Wie kann ich im Alltag dazu beitragen, den Klimawandel aufzuhalten? Antworten für diese lebenswichtigen Fragen suchten und fanden Schülerinnen und Schüler in der AOK-Nachhaltigkeitsarena. Mit dabei waren Klassen der Realschule des Bildungszentrums Niederstetten, der Realschule des Schulverbunds Creglingen, der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen, der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim und des Evangelischen Schulzentrums Michelbach.

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Im AOK-Kundencenter Tauberbischofsheim waren eine Woche lang sieben umfangreiche Stationen aufgebaut. Sie luden die Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich interaktiv und handlungsorientiert mit den drei wesentlichen Säulen der Nachhaltigkeit „Ökologie“, „Sozialgefüge“ und „Ökonomie“ zu beschäftigen. Gemeinsam konnten sie Lösungsmöglichkeiten für die drängenden Probleme des Weltklimas suchen und kennenlernen. Ziel der interaktiven Wanderausstellung ist es, Jugendlichen ein Bewusstsein für eine gesunde und umweltfreundliche Lebensweise zu vermitteln, so dass sie darin gefördert werden ihren eigenen Lebensstil zu reflektieren.

Die Nachhaltigkeitsarena wurde für die Klassenstufen 7 bis 9 von der AOK Baden-Württemberg in enger Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium entwickelt. Weitere Partner waren das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Ludwigsburg sowie die Stiftung Sport. Universitäten gewährten wissenschaftliche Unterstützung. Die einzelnen interaktiv gestalteten Stationen sind so interessant, dass sie die Jugendlichen regelrecht in ihren Bann ziehen. Sie werden so animiert, den eigenen Lebensstil unter dem Aspekt der Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt zu hinterfragen.

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Ann-Kristin Hein, Lehrerin an der Realschule des Schulverbundes Creglingen, äußert sich „begeistert von diesem Konzept. Die Inhalte stellen eine hervorragende Ergänzung des Unterrichts dar und die Ausstellung bietet vielfältige technische und visuelle Möglichkeiten.“ Besonders gelungen sei der handlungsbezogene Ansatz, der Interesse wecke und viel Abwechslung biete. „Dies ist Wissensvermittlung in Bestform: gut verständlich und informativ – niemals langweilig,“ so die Pädagogin.

Hannah und Annika ermitteln ihren ökologischen Fußabdruck beim Einkauf von Lebensmitteln. Die beiden 14-jährigen Realschülerinnen aus Creglingen stellen eine Liste mit Produkten zusammen und befüllen einen virtuellen Einkaufskorb. Ein wissenschaftliches Programm wertet aus, wie viel CO2 sie gespart hätten, wenn sie regional und saisonal eingekauft hätten. Ihnen zur Seite steht Magdalena Rothengast. Die Koordinatorin für Gesundheitsförderung in Lebenswelten bei der AOK Heilbronn-Franken gibt Tipps und beantwortet Fragen. Als Diplom Oecotrophologin kann sie kompetent informieren, wie man Lebensmittelverschwendung vermeidet und wie wichtig es für das Klima ist, vor Ort Produkte der Region einzukaufen.

Chiara und Leon haben die Station mit den Infos über Mikroplastik erreicht und stellen mittels Computer-Simulation fest, wie viel der umweltschädlichen Stoffe inzwischen die Weltmeere verschmutzen. „Das ist echt krass. Ich hätte nie vermutet, wie dies alles zusammenhängt,“ sagt Chiara und Leon fügt an: „Es ist wirklich hervorragend, dass solche Schulstunden Bewusstsein dafür schaffen.“

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Marco, Esther, Lena und Luisa fragen: „Teller oder Tonne? Welche Lebensmittel kann man noch konsumieren, wenn die Mindesthaltbarkeit überschritten ist?“ Lena: „Hier lerne ich wirklich Dinge, die ich im Alltag auch umsetzen möchte. Oft kann man schon mit kleinen Veränderungen viel bewirken.“

Lehrerin Ann-Kristin Hein wünscht sich, „dass die Teilnahme an diesem Projekt vielen Schulen der Region ermöglicht wird, denn davon können alle profitieren.“ Nach dem Abschluss der sehr erfolgreich laufenden Pilotphase planen Kultusministerium und AOK, das Projekt in Baden-Württemberg zunächst in den Schulen umzusetzen, die am AOK ScienceKids-Programm teilnehmen.

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