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Kolpingsfamilie Tauberbischofsheim - Kaplan Arul Arockiasamy stellte sein Heimatland Indien vor

Interessanter Vortrag über eine fremde Welt

Von 
Kolptbb
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Tauberbischofsheim. Kaplan Arul Arockiasamy war kürzlich Gast bei der Kolpingsfamilie Tauberbischofsheim, die seit längerer Coronapause wieder für ihre Mitglieder und Gäste einen örtlichen Gesprächsabend durchführen konnte.

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Kaplan Arul stellte in einer Powerpoint-Präsentation punktuell sein Heimatland Indien vor.

Sein Augenmerk legte er auf die unterschiedlichen Religionen in diesem Land. Wie Kaplan Arul zunächst ausführte, ist Indien das siebtgrößte und das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt. Es handelt sich um einen Bundesstaat mit einer Zentralregierung in Neu-Delhi, die die Außenpolitik die Streitkräfte und die Wirtschaft kontrolliere. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist groß, die Armutsquote äußerst hoch.

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Christen gehören oft zu den untersten Schichten der Gesellschaft. Die jahrhundertalte Ordnung sei das Kastenwesen. Es unterteilt die Gesellschaft in „Brahmanen“, „Kshatriyas“, „Vaishyas“ und „Shudras“. Die einzelnen Kastenarten erläuterte der Kaplan ausführlich. Jeder als Hindu geborener Inder gehört von Geburt an zu einer bestimmten Kaste.

Die Realität sieht anders aus

Je niedriger die Kaste, desto ärmer sind die Menschen oft. Dabei darf eigentlich schon seit 1950 kein Inder mehr wegen seiner Kaste diskriminiert werden.

Die Realität jedoch sei eine andere, auch wenn das Kastensystem in den Städten an Bedeutung verliert. Thematisiert hat Kaplan Arul insbesondere die vier großen Religionen in seinem Heimatland: Hindus, Muslime, Christen und Buddhisten. Die Christen seien die drittgrößte Religionsgemeinschaft.

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Allerdings würden Rechte christlicher Gemeinschaften in Indien verletzt, da extremistische Hindus, Christen als unerwünschte Fremde betrachten.

Sie wollten ihr Land vom Christentum reinigen und schreckten auch nicht zurück, mit Gewalt ihre Ziele zu erreichen.

Wie unter anderem aber auch zu erfahren war, existieren in bestimmten christlichen Gebieten auch Kolpingsfamilien.

Es wurde sogar ein Nationalverband gegründet. Mit über 3000 Kolpingsfamilien und über 37 000 Mitgliedern entstand ein großer Kolpingverband, informierte er seine Zuhörer. Nach seinen interessanten Ausführungen schloss sich eine Diskussion zu dem einen oder anderen Unterthema an.

Im Namen aller Anwesenden überreichte der Kolping-Vorsitzende Jürgen Geier ein Weinpräsent an Kaplan Arockiasyma. Kolptbb

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