Verabschiedung in Dittigheim - Hedwig Müller war rund 27 Jahre lang als Mesnerin tätig „Ihr Dienst war ihre Berufung“

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ehö
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Nach rund 27 Jahren wurde Mesnerin Hedwig Müller (links) verabschiedet. Das Bild zeigt sie zusammen mit Nachfolgerin Helga Eckert, Diakon Günter Holzhauer und Pfarrer Gerhard Hauk (rechts). © Emil Hönninger

Dittigheim. Hedwig Müller wurde nach rund 27 Jahren im Mesnerdienst von Pfarrer Gerhard Hauk im Rahmen einer Eucharistiefeier in Dittigheim verabschiedet. Nach dem Gottesdienst bedankte sich Pfarrgemeinderätin Birgit Frei bei Hedwig Müller für ihre Arbeit.

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Für viele Pfarrer, Kapläne und Kooperatoren habe sie einen hervorragend Dienst getan. Außerdem sei sie für den Kirchenschmuck verantwortlich gewesen, für den sie immer ein gutes Händchen gehabt habe. Weiter habe sie sehr viele Ministranten ausgebildet und sie mit viel Liebe begleitet.

Besonders erwähnte Birgit Frei die Weihnachtskrippe, die sie aufgebaut und jedes Jahr vergrößerte. Auch die Osterkerze habe sie jedes Jahr gestaltet.

Außer dem Mesnerdienst habe Hedwig Müller viele Jahre im Pfarrgemeinderat und im Liturgiekreis sowie zusätzlich als Lektorin und Kommunionhelferin gewirkt. „Ebenso wichtig war für Hedwig Müller die Außenanlage der Kirche, die sie immer geschmückt hat“, so Frei, die als Dankeschön ein Geschenk überreichte. Auch die Ministranten dankten Müller für die immer gute Ausbildung und überreichten ebenfalls ein Präsent. Anschließend sprach Josef Weber im Auftrag des Mesnerverbands seinen Dank aus. Hedwig Müller war zwölf Jahre lang stellvertretende Vorsitzende im Verband. Dafür übergab Josef Weber eine Urkunde von der Diözese Freiburg sowie ein Geschenk und eine Urkunde vom Mesnerverband. Der Präses des Mesnerverbands, Diakon Günter Holzhauer, schloss sich den Glückwünschen an und begrüßte anschließend die neue Mesnerin Helga Eckert.

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Pfarrer Gerhard Hauk schloss sich den Dankesworten seiner Vorredner an. Besonders erwähnte er die Vorbereitungen zu den jeweiligen Gottesdiensten, für die Hedwig Müller stets die richtigen Messgewänder und das Liturgiebuch bereit gelegt habe. „Ihr Dienst war ihre Berufung“, betonte Hauk. Die letzten beiden Jahre habe dann Kerstin Rieger den Kirchenschmuck übernommen. Auch ihr sprach er seinen Dank aus.

Danach begrüßte auch Pfarrer Hauk die neue Mesnerin Helga Eckert und erwähnte, dass sie in „große Fußstapfen“ trete. ehö