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Leserbrief - Zum Bericht „Lauf’ nicht fort . . .“ (FN 19. Januar)

„Hippie-Look oder Glatze“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Gerd Hofmann
Lesedauer: 

In dem Beitrag von Herrn Mende wird auf die Befindlichkeiten der Verbraucher und des Einzelhandels während der Corona-Pandemie hingewiesen.

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Mit keinem Wort erwähnt ist jedoch die Situation der Friseure und deren Kunden. Nach der Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar haben vor allem die Herren nur noch die Wahl zwischen drei Varianten: Hippie-Look, Anton Hofreiter-Look, oder Bürstenschnitt bzw. Glatze. Letzteres kann nur erzielt werden, wenn sich die Herren einen Selbst-Haarschneider kaufen, wo die Länge der verbleibenden Haare in Millimeter einstellbar sind, und los geht’s!

Selbst die Hobby-Friseure scheuen sich derzeit, in Privathaushalte zu gehen , um dort tätig zu werden – die drohenden Strafen sind zu hoch!

Dabei sind doch die bestehenden Hygienemaßnahmen bei Friseuren streng genug. Friseur und Kunde tragen Masken (notfalls derzeit auch FFP-2), die Haare müssen vor dem Schnitt gewaschen werden und an der Theke wird am Ende Adresse und Rufnummer hinterlegt. Mehr geht nicht!

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Also liebe Mitmenschen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie in den nächsten Wochen einige Herren auf den ersten Blick nicht gleich erkennen!

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