AdUnit Billboard
Volksbank Main-Tauber - Stellvertretender Vorsitzender Robert Haas sagt nach über 40-jähriger Tätigkeit ade / Der Pülfringer gehört seit 23 Jahren dem Vorstand an

Geschichte der Genossenschaftsbank mitgeprägt

Von 
voba
Lesedauer: 
Verabschiedung bei der Volksbank Main-Tauber: (von links) Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernd Kober, Edeltraud Haas, Robert Haas, Vorstandsvorsitzender Michael Schneider und Aufsichtsratsmitglied Peter Rösch. © Volksbank Main-Tauber

Der stellvertretende Vorsitzende der Volksbank Main-Tauber, Robert Haas, wurde nach über 40-jähriger Tätigkeit bei der Genossenschaftsbank in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Tauberbischofsheim. Die Volksbank Main-Tauber verabschiedete ihren stellvertretenden Vorsitzenden Robert Haas in den wohlverdienten Ruhestand. Nach über 40 Jahren in der Bank und über 23 Jahren im Vorstand musste dies pandemiebedingt zum Bedauern aller Beteiligten im engsten Kreis erfolgen und nicht, wie ursprünglich geplant, im Rahmen einer großen Feierstunde. Diese Tatsache sollte aber der Würdigung der Verdienste des scheidenden Vorstandsmitgliedes keinen Abbruch tun, denn Haas habe „die Geschichte unseres Hauses in leitender Funktion maßgeblich geprägt und war entscheidender Bestandteil der Entwicklung zur heutigen starken Genossenschaftsbank im Main-Tauber-Kreis“, wie der Vorstandsvorsitzende Michael Schneider betonte.

Vom Azubi zum Vorstand

Am 1. August 1980 trat der frischgebackene Abiturient des Tauberbischofsheimer Wirtschaftsgymnasiums, Robert Haas, seine Ausbildung als Bankkaufmann bei der damaligen Volksbank eG Tauberbischofsheim an. Nach deren erfolgreichem Abschluss begann seine berufliche Karriere in der Kreditabteilung. Hier lag sein Schwerpunkt auf dem systematischen Aufbau der Beratung und Sachbearbeitung im Firmen- und Privatkreditgeschäft. Bereits 1992 übernahm er die Leitung der Abteilung.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Gleichzeitig absolvierte er von 1991 an das genossenschaftliche Bankführungsseminar an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur, welches er 1992 mit dem Abschluss als Diplom-Bankbetriebswirt ADG beendete. 1993 folgte dann die Ernennung zum Bereichsleiter Firmenkunden und Marktfolge und 1995 wurde Robert Haas zum Prokuristen bestellt. 1998 folgte die Berufung in den Vorstand der damaligen Volksbank Tauber eG.

Ein Amt, dass er auch in der neuen Volksbank Main-Tauber eG beibehielt, die unter anderem aus den Fusionen mit den Genossenschaftsbanken aus Wertheim und Kreuzwertheim-Hasloch im Jahr 2002 sowie Bad Mergentheim im Jahr 2009 entstanden ist.

Im Jahr 2015 wurde Robert Haas dann das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Main-Tauber eG übertragen, welches er – auch nach der Fusion mit der Volksbank Vorbach-Tauber eG im vergangenen Jahr – bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand innehatte.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Außergewöhnliche Karriere

Die außergewöhnliche Karriere des scheidenden Vorstands wurde auch seitens des Genossenschaftsverbandes gewürdigt. Dieser prüft und berät die ihm zugeordneten Banken. Wurde Robert Haas doch mit der silbernen Ehrennadel des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes e.V. (bwgv) für seine langjährigen Verdienste für die Förderung und Entwicklung des Genossenschaftswesens ausgezeichnet.

Setzte er sich doch begeisternd für den Fortbestand der genossenschaftlichen Idee „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ ei, stets mit Wertschätzung, Loyalität und Bodenständigkeit. Ganz nach dem Vorbild der genossenschaftlichen Urväter Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch.

Dankbarer Blick zurück

Diese erfolgreiche Karriere bot Gelegenheit und Grund für Robert Haas, anlässlich seiner Verabschiedung mit Dankbarkeit auf die zurückliegenden Jahrzehnte zu blicken: „Nach 41 Jahren, davon über 23 Jahren als Vorstandsmitglied, kann ich heute auf ein zufriedenes und erfülltes Berufsleben zurückschauen und ich bin dankbar für viele vertrauensvolle Gespräche und Begegnungen, für ein angenehmes Miteinander, für die konstruktiven Diskussionen - aber auch für die persönlichen, schönen Momente. All das wird mir in guter Erinnerung bleiben“, so das Resümee des scheidenden Genossenschaftsbankers.

Fachliche Kompetenz

Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Bernd Kober blieb es im Anschluss vorbehalten, die zahlreichen Verdienste des scheidenden Vorstands nochmals zu würdigen: „Durch Ihre fachliche Kompetenz und menschliche Integrität haben Sie die genossenschaftlichen Werte in Ihrer Person auf vorbildliche Weise vereinigt und nach innen und außen vorgelebt. Wer Sie kennenlernen durfte, der weiß, dass gerade die menschliche Ebene, der respektvolle Umgang mit und die Empathie für Ihr Gegenüber Ihr Handeln immer ausgezeichnet haben. Für den wohlverdienten Ruhestand wünschen wir Ihnen alle viele schöne Jahre bei bester Gesundheit. Unsere Bank mit ihren Kunden und Mitarbeitern ist Ihnen zu Dank verpflichtet“, so Dr. Kober abschließend.

Endlich Zeit für die vielen Hobbys

Nun beginnt für Robert Haas ein neuer Lebensabschnitt im Kreise seiner Familie. Und wer den scheidenden Vorstand kennt, der weiß, dass es ihm sicher nicht langweilig werden wird. Bietet der Ruhestand doch endlich Zeit, um sich seinen zahlreichen Hobbys widmen zu können. So beispielsweise der Leidenschaft für den heimischen Garten, ausgedehnte Radtouren, der Funktion im Männergesangverein Eintracht Pülfringen oder nicht zuletzt der Leidenschaft für die Drechselkunst. Und, wie Haas ankündigte, werde er natürlich auch in Zukunft seiner „Volksbankfamilie“ verbunden bleiben und sicher „die eine oder andere Gelegenheit nutzen“, um mit den zahlreichen Weggefährten seiner erfolgreichen Karriere in Verbindung zu bleiben. voba

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1