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Matthias-Grünewald-Gymnasium

Für arme Kinder gearbeitet

Elftklässler engagierten sich am „Tag für Afrika“

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Die Elftklässler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums „erarbeiteten* 2000 Euro für Bildungseinrichtungen in Afrika. © Detlef Scott Backes

Tauberbischofsheim. Bundesweit findet seit 20 Jahren an Schulen ein von der Organisation „Aktion Tagwerk“ ins Leben gerufener „Tag für Afrika“ statt. An diesem Tag gehen Schülerinnen und Schüler zur Arbeit statt zum Unterricht. Der Lohn, der ihnen für diese Arbeit zustünde, wird nach Afrika gespendet. Dort werden damit Schulen gebaut und ausgestattet oder andere Bildungseinrichtungen finanziert.

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Durch die Corona-Maßnahmen (auch in Afrika gab es Lockdowns) hat sich in den vergangenen zwei Jahren die ohnehin schon schlechte Lage für die afrikanischen Kinder in mehrerlei Hinsicht weiterhin verschlechtert. Nicht nur fiel ihr Unterricht aus, sie mussten auch auf das Schulessen verzichten, was für viele gleichbedeutend mit hungern ist. In Deutschland wiederum verhinderten die Corona-Maßnahmen in den vergangenen zwei Jahren die Durchführung des „Tags für Afrika“, wodurch Millionen an Spendengeldern fehlten.

Sechs bis acht Arbeitsstunden

In diesem Jahr durften die Schülerinnen und Schüler erfreulicherweise wieder aktiv zur Verbesserung der Situation in Afrika beitragen. Diese Chance nutzten auch Elftklässler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Tauberbischofsheim.

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Die großen Unternehmen Würth Bad Mergentheim und Ikea Würzburg stellten dazu je zehn Arbeitsplätze zur Verfügung. Weitere Stellen fanden sich bei mehreren kleineren Unternehmen in der Region. Sechs bis acht Arbeitsstunden wurden für die gute Sache absolviert.

Ein posititiver Nebeneffekt für die Schülerinnen und Schüler war dabei, Einblick in die Unternehmen zu gewinnen und im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben Interessen sondieren zu können. Und, wie etwa die bei Ikea mit dem Dekorieren einer Abteilung beauftragte Nella berichtete: „Mir hat unsere Aufgabe Spaß gemacht“.

Das Engagement der Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasium brachte etwa 2000 Euro an Spendengeldern ein. Diese kommen Schulen in Ruanda, Uganda und vor allem der von einem Würzburger Verein betreuten Dow Bodie-Schule in Guinea zugute.

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