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Leserbrief - Zu „Grundidee erscheint wenig erfolgversprechend“ (FN, 27. Januar)

„Es braucht Konzepte“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Gunter Schmidt
Lesedauer: 

Joachim Lodders misstraut der Fokussierung auf die Geschäftswelt bei der Frage, wie die Innenstadt von Tauberbischofsheim zu beleben sei. Die Skepsis mag bezüglich der großen Märkte und der üblichen Verengung aller Blickwinkel auf das Nur-Ökonomische berechtigt sein. Bezogen auf unsere Stadt brauchen wir beides.

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Es braucht Konzepte zur Erhöhung des Wohnwerts, plus den kleinteiligen Handel und Wandel in der Innenstadt. Wann ist unsere „City“ lebendig? An Markttagen. Attraktiv ist dabei unter anderem die Frische und wahrscheinliche Nachhaltigkeit der Produkte. Diese Qualitäten in die normalen Wochentage hinein zu „verlängern“ und ökologisch wertige Waren diverser Art anzubieten, wäre ein guter Schritt. In einer privaten Gesprächsrunde wurde mal ein netter utopischer Gedanke geboren, mit den bestehenden Großmärkten zu verhandeln, das Prinzip „Tante-Emma-Laden“ in die Innenstadt zurückzubringen durch Einrichtung kleiner Dependancen mit beschränktem Angebot von Dingen des täglichen Bedarfs. Das wäre ein Anfang.

Woran so etwas klemmt sind vorrangig Kostenfragen wie Miete, Renovierungsbedarf und anderes. Beherzte Förderprogramme der öffentlichen Hand (nach Jahren stufenweise zu minimieren) wären hier vonnöten.

In begrenzter Form für die Geschäfte und für die Hausbesitzer, damit sie ihre vermietbaren Räume nicht ungenutzt verwaisen lassen. Unsere Partnerstadt Duderstadt hat vor Jahren das Kunststück fertig-gebracht, ihre Innenstadt höchst attraktiv herzurichten. In annähernd jedem der schmalen, hübschen Fachwerkgebäude ist ein Geschäft untergebracht – modern, lichtvoll.

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Auch wenn sich manche „Muster“ nicht Eins-zu-Eins übertragen lassen, wäre man neugierig, wie Duderstadt diesen Anschub von (Lebens)Qualität geschafft hat.

Ich bin überzeugt, dass Frau Dr. Münch kompetent und aufgeschlossen ist zur Be(gut)achtung aller relevanten Komponenten. Gerne unter Einbeziehung interessierter Bürger, wofür Herr Lodders plädiert.

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