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Leserbrief - Zu „AfD-Büro stark beschädigt“ (FN, 18. Oktober)

„Eine Tat von Feiglingen“

Von 
Frank Schwartz
Lesedauer: 

Ich bin kein AfD-Wähler und werde auch niemals einer werden. Aber diesmal muss ich die Partei in Schutz nehmen: Der Anschlag auf das Büro ist eine Tat von Feiglingen. Wer gegen die AfD ist, sollte das offen und vor Publikum tun. Und mit Argumenten.

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Vermutlich ist der Anschlag erneut die Tat von linken Extremisten. Auch diese gibt es noch, auch im Main-Tauber-Kreis. Der Verfassungsschutz darf auch sie nicht aus dem Visier nehmen.

Wer der extremen Rechten keinen Handlungsspielraum einräumen darf, darf es der extremen Linken auch nicht.

Ich erwarte von allen demokratischen Parteien im Main-Tauber-Kreis und ihren gewählten Vertretern, dass sie sich öffentlich und klar von solchen Taten distanzieren. Bei allen politischen Meinungsunterschieden sollten alle Verantwortlichen eine klare Haltung haben.

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Die AfD ist nicht in ihrer Gesamtheit eine rechtsradikale Partei, ihre Wähler sind nicht lauter Neonazis. Der AfD steht es zwingend an, eine klare Grenze nach rechts zu ziehen; und den anderen Parteien tut es not, die besseren Argumente in politischen Fragen auch in die regionalen Zeitungen zu bringen, und nicht nur in Parteiversammlungen.

Und den Fränkischen Nachrichten würde es gut anstehen, dem politischen Diskurs einen breiteren regionalen Raum zu geben.

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