Urkunde der Stiftung pro Alter

Eine Stadtführerin mit Leib und Seele

Würdigung von Ilse Schwarz für ehrenamtliches Engagement

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Stadtführerin mit Leib und Seele: Ilse Schwarz (hier im Fechtzentrum). © Isabella Frank

Tauberbischofsheim. Eine Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement im Hohen Alter erfuhr Ilse Schwarz aus Tauberbischofsheim. Ihr wurde dafür eine Urkunde der Stiftung pro Alter verliehen.

„Die Resonanz hat uns überwältigt“, sagte Klaus Großjohann, Vorsitzender der Stiftung ProAlter. „Aus dem gesamten Bundesgebiet sind rund 350 Vorschläge zu Einzelpersonen, Ehepaaren und Gruppen eingereicht worden.“

Alle Nominierten stehen für ein neues Bild von Alter, das die Möglichkeiten der Teilhabe, der Aktivität und Verantwortungs-Übernahme auch im höchsten Alter deutlich macht“, fasste Helmut Kneppe, Vorstandsvorsitzender des KDA, die Botschaft des Preises zusammen.

Außergewöhnlicher Einsatz

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Auszeichnung für Ilse Schwarz aus Tauberbischofsheim

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Ilse Schwarz wurde für ihren außergewöhnlichen Einsatz gewürdigt, sie erhielt eine Urkunde. Mitbürger, Freunde und Bekannte haben mit ihrem Vorschlag und den Hinweisen auf ein vielfältiges Engagement im kulturellen und touristischen Bereich zur Nominierung geführt.

Ilse Schwarz konnte es zuerst gar nicht glauben, was ihr so auf den Tisch geflattert ist. Mittlerweile hat sich die erste Verwunderung über die Anerkennung ihrer Arbeit gelegt und sie freut sich über die Wertschätzung.

Ihre Heimatstadt Tauberbischofsheim und ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten sind eng verknüpft. Kein Wunder, dass auch die Stadt Tauberbischofsheim Ilse Schwarz zu der Auszeichnung gratuliert. Sie ist keine Seniorin im klassischen Sinn, sie ist aktiv, interessiert, lebenserfahren, unternehmungslustig und hilfsbereit.

So brachte sie sich über viele Jahre beim Verein der Tauberfränkischen Heimatfreunde ein und ist heute noch bei den Schlossgeistern des Wirtschaftsforums pro Tauberbischofsheim, Arbeitskreis Stadtmarketing, eifrig dabei. Sie war Pionierin bei den Stadtführern und Reiseleitern, ist immer noch als solche tätig und ihr umfangreiches historisches Wissen ist darüber hinaus gefragt. Sie geht mit offenen Augen und Ohren durch die „ihre“ Stadt, ist kommunikativ und kontaktfreudig. Ihr gelingt es, andere Menschen für gemeinsame Projekte zu motivieren.

Die Anerkennung einzelner steht laut Stiftung für den Einsatz vieler Freiwilliger, die wichtige Aufgaben übernehmen. Sie bringen sich ein und sorgen für ein lebens- und liebenswerteres Miteinander. stv