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HSG - Wiederbelebung der Partnerschaft mit den Handballern aus Vitry fand an heißem Wochenende statt

Eine schweißtreibende Angelegenheit

Von 
hsg
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Tauberbischofsheim. Für einen Ausflug wünscht man sich natürlich schönes Wetter, aber die Handballer der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim erwischten zu ihrer Vitryfahrt ausgerechnet das heißeste Wochenende des Jahres. Sechs Stunden Autofahrt bei annähernd 40 Grad Außentemperatur, Sport treiben und auch schlafen in einer Halle, in der über 30 Grad herrschten – die Neubelebung der Freundschaft zu den Handballern von der AS Vitry geriet zu einer überaus schweißtreibenden Angelegenheit.

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Auf Betreiben des Städtepartnerschaftskomitees, dessen Präsident Mike Kinzie ja selbst Handballer ist, wurde dieses Treffen angestoßen. Angereist war dazu die Ib-Vertretung der HSG. Zuletzt hatten sich die aktiven Handballer beim 40-Jahr- Partnerschaftsjubiläum 2006 gegenübergestanden. Man war sich auf beiden Seiten einig, dass das eine viel zu lange Pause war, und dass man sich künftig in wesentlich kürzeren Abständen treffen will. So ist bereits jetzt ein Gegenbesuch der Vitryaner geplant, der – wenn alles klappt – am Wochenende 9. bis 11. September dieses Jahres stattfinden soll.

Da außer dem Organisator Mike Kinzie alle Bischemer erstmals in Vitry waren, zeigte ihnen Kinzie bei einem rund einstündigem Stadtrundgang am späten Samstagvormittag die wesentlichsten Aspekte der Kernstadt mit ihrem geometrischen Aufbau. Danach war aber dringend ein kaltes Bier angesagt, und mit großer Freude traf man in dem Lokal, das man aufsuchte, die Freunde vom Cercle de 17, dem französischen Fanfarenzug, der seinerseits auch schon oft an der Tauber zu Gast war. So wurden die durstigen Gäste mit einem ganz großen Hallo empfangen.

Handball wurde natürlich auch gespielt am vergangenen Wochenende. Aufgrund der großen Hitze in der Sporthalle verständigte man sich auf eine Spielzeit von drei mal 20 Minuten, mit jeweils einer Trinkpause nach zehn Minuten. Im ersten Drittel spielten die beiden aktuellen Teams gegeneinander (Vorteil HSG), im zweiten Drittel wirkten die „Oldies but Goldies“ mit, ehemalige Spieler, die zu diesem Treffen extra angereist waren (Vorteil Vitry), und im letzten Drittel wurden die Teams bunt gemischt, so dass letztlich jeder gewann beziehungsweise niemand verlor.

Selbst Komiteepräsident Mike Kinzie ließ es sich nicht nehmen, zehn Minuten mitzuspielen, und kann so mit gewissen Stolz sagen, dass er an allen bisherigen Begegnungen der beiden Vereine, angefangen mit der ersten Partie zum zehnjährigen Partnerschaftsbestehen 1976 bis zum Spiel an diesem Wochenende aktiv mitgewirkt hat, immerhin ein Zeitraum von 46 Jahren.

Fazit nach einem gelungenen, wenn auch überheißen Wochenende: Es war für alle eine tolle Erfahrung und hat ganz viel Spaß gemacht. Der Gegenbesuch im September soll nicht das letzte Kapitel sein.

Denn wie sagte ein Vitryaner Handballer beim Abschied: „Wir haben uns von diesem Wochenende schon einiges vorgemerkt, was wir nächstes Jahr besser machen wollen.“ hsg

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