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Schulzentrum am Wört

Drei verdiente Lehrkräfte gehen von Bord

Ulrika Bürk, Horst Herkert und Thomas Winkler treten ihren Ruhestand an

Von 
mh
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Rektor Christian Wamser (rechts) verabschiedete Horst Herkert, Thomas Winkler und Ulrika Bürk (von links) in den Ruhestand. © Häffner

Tauberbischofsheim. Ulrika Bürk, Horst Herkert und Thomas Winkler, drei verdiente Lehrkräfte des Schulzentrums am Wört, wurden nun feierlich in ihren Ruhestand verabschiedet. Von ihren Fachschaftskollegen wurden die drei angehenden Pensionäre mit Geschenken,, lieben Worten und einem selbstgedichteten Lied bedacht, und auch Rektor Wamser würdigte ihre geleistete Arbeit und überreichte ihnen ihre „Entlassungsurkunden“.

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Ulrika Bürk war seit 1987 an der Realschule Tauberbischofsheim tätig, zunächst als „Elternurlaubsvertreterin“, dann ging es mit der Verbeamtung aufgrund ihrer Leistungen sehr schnell voran. „Frau Bürk war und ist Lehrerin mit Leib und Seele, immer steht die Schülerin oder der Schüler im Zentrum“, betonte Wamser. Geprägt sei sie von einer „positiven Zähigkeit und Durchsetzungsfähigkeit“ – Eigenschaften, die sie auch in ihrer Funktion als langjährige Fachleiterin Englisch zum Einsatz brachte. Aber sie habe auch den Blick über den Tellerrand hinaus gewagt und unterrichte erfolgreich fachfremd in MUM/AES oder Mädchensport. Lange Jahre, angefangen bereits bei Rektor Weniger, bis heute bei Rektor Wamser, war Ulrika Bürk im erweiterten Schulleitungsteam vertreten.

Horst Herkert verschlug es aus Mittelbaden an die Realschule in Tauberbischofsheim. Seit 1993 verrichtete Herkert dort seinen Dienst und wurde im Laufe der Jahre im Taubertal heimisch.

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Er unterrichtete immer wieder auch fachfremd, zum Beispiel die Fächer Mathematik oder Sport, aber sein Schwerpunkt lag immer auf den Naturwissenschaften. Besonders der Chemie galt sein Augenmerk, für dieses Fach war er lange als Fachleiter tätig. In diesen Bereich fiel auch seine AG „Förderung besonders befähigter Schüler“ – eine Besonderheit, von der man sich wünscht, dass sie nach seinem Abgang am Schulzentrum erhalten bleiben kann. Außerdem ist ihm der Aufbau der heute noch bestehenden „Schulsanitäter-AG“ zu verdanken. Wamser merkte an: „Ich empfand Herrn Herkert immer als Pädagogen, der etwas zu sagen hat“. Thomas Winkler kam 1992 nach einer ersten Station in Wertheim an die Realschule in Tauberbischofsheim. Aus der klassischen Fachlehrerschiene kommend, wusste er stets, von was er sprach, wenn er seine Schüler auf eine Ausbildung in einem technischen Beruf vorbereitete. In Beurteilungen wurde Winkler immer wieder für seinen Fleiß, sein technisches Wissen und seine Fähigkeit, dieses an den Schüler zu bringen, gelobt.

Schwer ertragen konnte Winkler Ungerechtigkeiten, hier konnte er sich stark engagieren, so dass Wamser betonte: „Ich danke nicht nur für Ihre Dienste als Lehrer, sondern auch für jedes gerade Wort gegenüber der Schulleitung.“ Gerade das mache ihn sympathisch, merkte Wamser an und bedankte sich bei Winkler, dass er bis zum Erreichen der Altersgrenze geblieben sei und sich immer stark engagiert habe. Verabschiedet wurden außerdem auch die beiden Referendarinnen Hepp und Geier, bei denen sich Rektor Wamser auch für ihre gute Arbeit bedankte. mh

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