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Gemeinschaftsschau - 20 Züchter stellten sich den kritischen Augen der Jury

Diversität im Ausstellungskäfig

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mp
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Die erfolgreichen Züchter freuen sich über die gute Bewertung ihrer Tiere bei der Kleintierschau. © Madeleine Piepenbrink

Tauberbischofsheim. Insgesamt 20 Aussteller haben sich mit 185 Ausstellungsnummern an der Lokalschau beteiligt. Sie fand in der vereinseigenen Halle des Kleintierzuchtvereins Tauberbischofsheim statt und wurde als Gemeinschaftsschau mit Grünsfeld zusammen organisiert.

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Die Kleintierzuchtvereine haben sich aus Liebe zum Tier dem Erhalt seltener Rassen verschrieben. Kleintierzucht steht für Naturverbundenheit und Freude am Tier. Jeder Züchter steckt das ganze Jahr über viel Arbeit in seine Zuchtlinien, um gegen Ende des Jahres auf den Schauen seine Tiere zu präsentieren. Ziel der heutigen Rassenzucht ist es, das traditionelle Erbgut, die Zuchterfahrung und das Wissen der Züchter zu erhalten.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Anette Schmidt stellen die Züchter stolz ihre insgesamt 30 Kleintierrassen aus: „So viele wie seit 25 Jahren nicht!“ freut sich Dieter Klenk, der Vorsitzende, am Züchterabend im vereinseigenen Gastraum.

Besonders hervorzuheben ist die wachsende Zahl an Jugendlichen im Verein. Die Liste der Erfolge ist groß, und so konnten insgesamt fünf Jugendauszeichnungen überreicht werden: Adrian Todt erhielt das Jugendband und die Auszeichnung „Gesamtleistung“ für seine Bassetten (Zwerghühner) und einen Jugendpokal für seine Wachteln, Leon Schaub die Auszeichnung „Gesamtleistung“ und den Jugendpokal für seine Farbenzwerge (Kaninchen). Ebenfalls einen Jugendpokal erhielten Silas Meißner für seine Zwerg-Dorkins (Zwerghühner), Danica Meißner für ihre arabischen Trommeltauben und Leo Eckert für seine spanischen Erdbeeraugen (Tauben). Vereinsmeister wurde Alexander Martin mit seinen deutschen Riesen (Kaninchen), Andreas Seel mit seinen Lakefeldern (Hühner) und Dietmar Böhrer mit seinen Schlesischen Mohrenköpfen (Tauben). Sie erhielten jeweils das Taubertalband für ihre Leistungen.

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Am Sonntag schauten trotz des andauernden Nieselregens viele Interessierte vorbei. Das gemütliche Kaminfeuer prasselte, und so blieben die Besucher auch ein bisschen länger sitzen. Die Züchter diskutierten über die Bewertungen, tauschten sich aus und ließen den Tag mit einem Helferessen ausklingen. mp

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