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Distelhäuser Pfingsttage - Über 1600 Festgäste wurden am Sonntag gezählt. Der Montag stand ganz im Zeichen des traditionellen Wolfgangsritts

Distelhausen: Prozession ein echter Besuchermagnet

Von 
Uwe Büttner
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Prächtige Wagen, gezogen von schönen Pferden und kutschiert von herausgeputzten Besitzern, zogen die Blicke auf sich. Die Pferde, Reiter und Fuhrleute wurden nach dem Wolfgangsritt von Dekan Gerhard Hauk gesegnet. © Uwe Büttner

Distelhausen. Nach zweijähriger Zwangspause wurden zur Freude der Veranstalter und Festbesucher in diesem Jahr erstmals wieder die Distelhäuser Pfingsttage mit einem Doppeljubiläum und mit Rekordbesucherzahlen gefeiert. Die Wolfgangskapelle wurde vor 550 Jahre erbaut und vor genau 75 Jahren wurden die Distelhäuser Pfingsttage mit Festprogramm erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder gefeiert.

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Während des ganzen Pfingstwochenendes gab es für die Festbesucher im Festzelt und auf dem Festplatz wieder ein buntes Rahmenprogramm mit Pop-, Rock-, Party- und Blasmusik. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war die festliche Pferdeprozession am Pfingstmontag von der St. Markus Kirche zur Wolfgangskapelle mit der anschließenden Pferdesegnung.

Am Samstagabend sorgten „T- Zone“ im Festzelt für eine ausgelassene Stimmung unter den jungen und jung gebliebenen Festbesuchern. Der Sonntagmorgen wurde von der Musikkapelle Grünsfeld musikalisch mit zünftiger Musik umrahmt. Den ganzen Tag über fand der beliebte und traditionelle Familiennachmittag mit einem bunten Kinderprogramm für die jüngsten Festbesucher statt.

Am Abend stand die Trachtenparty auf dem Programm, zu der sich viele Besucherinnen und Besucher einfanden. Bei der achten Distelhäuser Trachtenparty sorgten die „Partyräuber“ mit der passenden Party- und Stimmungsmusik für gute Laune. Es wurde gefeiert, geschunkelt und so manches Mal ertönten gemeinsam Stimmungshits, altbekannte Weisen und ein einstimmiges „Prosit der Gemütlichkeit“ durch die sehr gut gefüllten Bierbankreihen. Die Besucherzahlen am Sonntag waren mit über 1600 Festgästen rekordverdächtig. Auch den ganzen Tag über herrschte reger Festbetrieb

Am Pfingstmontag trafen schon kurz nach 9 Uhr morgens die ersten Reiter und Gespanne vor der Distelhäuser St. Markus Kirche zur Aufstellung für den Prozessionszug ein. An der Wolfgangskapelle waren schon vor Beginn des Gottesdienstes zahlreiche Gläubige aus der Seelsorgeeinheit und der näheren Umgebung eingetroffen. Pünktlich um 9.30 Uhr setzte sich der Prozessionszug angeführt von den Distelhäuser Ministranten und der St.-Wolfgangs-Standarte durch den mit Distelhäuser Fahnen geschmückten Ort und über die Tauberbrücke in Richtung der St. Wolfgangskapelle in Bewegung.

In der Kutsche von Alois Kuhn fuhren Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Baumann und Ortsvorsteher Sascha Diemer mit. Die Messe wurde in diesem Jahr von Dekan Gerhard Hauk, der letztmals vor seiner Pensionierung selbst hoch zu Ross an der Prozession teilnahm, zelebriert.

Nach dem feierlichen Gottesdienst mit über 1000 Gläubigen und dem traditionellen Wolfgangslied zogen 64 Pferde, darunter auch sieben prächtige Gespanne an der Wolfgangskapelle und der Wolfgangsstatue vorbei, um den Segen von Dekan Gerhard Hauk zu empfangen. Dieses Mal wurde auch Marco Zahn aus Walldürn mit seinem Pferd für die langjährige Teilnahme an den Pfingstprozessionen geehrt. Auf diesem Pferd nahm auch Dekan Gerhard Hauk an der Prozession teil.

Nach dem Festgottesdienst und der Pferdesegnung, der von der Musikkapelle Distelhausen musikalisch mitgestaltet wurde, sorgten die Musikkapelle Distelhausen und die Musikkapelle Grünsfeld mit Blasmusik sowie die Eiersheimer Musikanten mit einem Böhmisch-Mährischen Nachmittag bis zum Festausklang für beste Unterhaltung im gut besuchten Distelhäuser Festzelt.

Am Pfingstmontag war am Nachmittag auch wieder das Bauernhofmuseum von Bertold Hollerbach für Besucher und Besucherinnen geöffnet.

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