King-Club Deutschland - Rund 300 Tiere stellten sich bei der Leistungsschau bei den Tauberbischofsheimer Kleintierzüchtern dem kritischen Blick der Preisrichter Dieter und Andreas Klenk räumten ab

Von 
Sebastian Schwarz
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Dieter Klenk (links) und Andreas Klenk (rechts) mit ihren preisgekrönten King-Tauben. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Fritz Bauer. © Sebastian Schwarz

Tauberbischofsheim. Taubenzüchter aus ganz Franken und der nördlichen Oberpfalz haben sich in Tauberbischofsheim getroffen. Bei der Leistungsschau des King-Club waren rund 300 Tiere am Start. Auch zwei Züchter aus Tauberfranken wurden prämiert.

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Im wahrsten Sinne des Wortes wie in einem Taubenschlag ging es zu bei der Leistungsschau des King-Club Deutschland in Tauberbischofsheim. Insgesamt 25 Taubenzüchter aus ganz Franken und der nördlichen Oberpfalz waren in die Kreisstadt gekommen, im Gepäck hatten sie rund 300 sogenannte King-Tauben. Gastgeber der Veranstaltung war der Kleintierzüchterverein C485 Tauberbischofsheim, dessen Vorsitzender Dieter Klenk auch Zuchtwart im Bezirk 6 (Franken und nördliche Oberpfalz) des King-Club ist.

Fünf Preisrichter waren extra angereist, um die Tiere zu begutachten. Im Fokus der Juroren standen dabei in erster Linie die Körproportionen der Vögel, wie etwa Größe, Kopf- und Schnabelsubstanz. Apropos Körperform: Die King-Tauben unterschieden sich deutlich von den sogenannten Stadttauben, die wohl jeder aus der Fußgängerzone kennt. So sind sie wesentlich größer, wiegen in der Regel zwischen 800 und 1000 Gramm und haben eine eher rundliche Körperform, die ein wenig der Form eines Regentropfens ähnelt.

Die Größe, aber auch die Eleganz die Vögel soll sich auch in der Rassebezeichnung „King“ widerspiegeln. Von ihren städtischen Verwandten unterscheiden sich die „Könige unter den Tauben“ aber nicht nur hinsichtlich des Äußeren. Die King-Tauben sind nämlich nicht flugfähig, sie können lediglich bis etwa einen Meter weit flattern.

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Von den insgesamt 300 Tieren, welche die Züchter nach Tauberbischofsheim mitgebracht hatten, wurden am Ende neun mit dem Jubiläums-King-Band ausgezeichnet. Von diesen wurden noch mal zwei als Champions ausgezeichnet, sozusagen als Beste der Besten. Zu den Siegern gehörten auch der Wertheimer Dieter Klenk. Für seine gelbgefiederte King-Taube erhielt er ein Jubiläumsband aus der Hand von Fritz Bauer, Vorsitzender des 6. Bezirks im King Club. Seit rund 30 Jahren züchtet Klenk bereits King-Tauben, zwischen 30 und 40 Tiere nennt er sein Eigen. „Mir gefällt besonders das ruhige und zutrauliche Wesen der Tiere“, sagte Klenk. Aber auch die Kameradschaft mit den Zuchtkollegen sei etwas Besonderes. Die Begeisterung für die Taubenzucht hat er auch an seinen Sohn Andreas weitergegeben. Dieser wurde bei der Leistungsschau ebenfalls ausgezeichnet. Seine schwarze Taube wurde als einer von zwei Champions gekürt.

Neben der Leistungsschau gab es für die Züchter auch noch einen weiteren Anlass zum Feiern. In diesem Jahr feiert der 6. Bezirk des King-Club mit seinen insgesamt rund 165 Mitgliedern nämlich sein 50-jähriges Bestehen.