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Dantes Inferno wird Realität

Von 
Frank Schwartz
Lesedauer: 

Leserbrief zur Erhitzung der Innenstadt.

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Der durchschnittliche Temperaturanstieg in Mitteleuropa beträgt nach neuen Ergebnissen 2,8 Grad Celsius.

Das bedeutet:

1. Vermehrte Hitze- und Dürreperioden wie seit 2016.

2. Verringerte Niederschläge, was Forst- und Landwirtschaft besonders merken; weniger Niederschläge, der Grundwasserspiegel im Taubertal sinkt; in Deutschland ist die Regenmenge mit dem Volumen des Bodenseewasser in den letzten 20 Jahren nicht mehr gefallen.

3. Die Innenstädte heizen sich auf; viel mehr Menschen sterben an den Folgen der Überhitzung.

4. Es gibt keine Winter mehr.

Der Marktplatz und die Fußgängerzone in Tauberbischofsheim werden auf Grund des hellen Pflasters zu Hitzeflächen, für die keine Kühlung möglich ist.

Dr. Zapf hat im letzten Jahr eine Temperatur von 60 Grad auf den bunten Sitzelementen auf dem Marktplatz gemessen; dadurch können Verbrennungen bei den Nutzern hervorgerufen werden.

Hat die Stadt das bedacht? Die Temperatur reicht auch aus, um Spiegeleier darauf zu braten.

Die Eisenbäume sind eher Dekoration und tragen nicht zur Kühlung bei. In der jetzigen Gestaltung wird unsere Innenstadt im Hochsommer unbegehbar.

Der Marktplatz wird eine „piazza infernale“, Dantes Inferno in Tauberbischofsheim Realität.

Die Stadt ist dringend aufgerufen, durch klimagerechte Maßnahmen eine lebens- und liebenswerte Innenstadt zu schaffen.

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