Spatenstich - In der Kapellenstraße in Tauberbischofsheim entsteht ein neues Seniorenzentrum / BBT-Gruppe investiert rund 32 Millionen Euro Baubeginn für das neue Haus Heimberg

Von 
Fabian Greulich
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Symbolischer Spatenstich für das neue Seniorenzentrum Haus Heimberg in Tauberbischofsheim: Das Bild zeigt (von links) die BBT-Regionalleiter Thomas Wigant und Marc Reggentin, Daniel Boldt (Kaufmännischer Direktor BBT-Seniorenzentren), Michael Raditsch (Hausoberer von Haus Heimberg), Marcel Hofmann (Leitung Haus Heimberg), Bürgermeisterin Anette Schmidt, Thorsten Klöver (Firma Züblin), Landrat Reinhard Frank, Eugen Brunn (Firma Züblin) und Carina Möldner (Pflegedienstleitung Haus Heimberg). © Fabian Greulich

Tauberbischofsheim. Nach Abschluss der archäologischen Ausgrabungen sowie der Erteilung der behördlichen Genehmigungen beginnt eines der aktuell größten Neubauprojekte in der Kreisstadt: In der Kapellenstraße entsteht in den nächsten zweieinhalb Jahren der Neubau des Seniorenzentrums Haus Heimberg. Insgesamt investiert der Bauherr, die Gruppe der Barmherzigen Brüder Trier (BBT), rund 32 Millionen Euro in die Maßnahme.

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Thomas Wigant, Regionalleiter der BBT-Gruppe, freute sich, dass man mit dem Spatenstich nun den Startschuss für die Bauphase gebe. „Was mit einer großen Planungsphase im guten Schulterschluss mit Stadt und Kreis begonnen hat, soll nun Gestalt annehmen“, so Wigant.

Tauberbischofsheim sei ein renommierter Ort der Versorgung von Senioren. Um für die Zukunft gewappnet zu sein und auf die demografische Entwicklung zu reagieren, benötige man jedoch neue Kapazitäten und gute Konzepte. Mit dem neuen Seniorenzentrum Haus Heimberg trage man den Entwicklungen Rechnung.

Wigant: „Es tut gut, die Türe nach vorne aufstoßen zu können. Hier entsteht ein zukunftsweisendes Gebäude. Darin bieten wir älteren Menschen aus Tauberbischofsheim und der Region ein Höchstmaß an Autonomie und Lebensqualität.“ Auch im Namen seines Kollegen Marc Reggentin dankte Thomas Wigant allen Projektbeteiligten und nicht zuletzt den engagierten Mitarbeitern im Haus Heimberg für ihren Einsatz. Wenn alles planmäßig laufe, sei die Inbetriebnahme des neuen Seniorenzentrums für das erste Quartal 2023 geplant.

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Bürgermeisterin Anette Schmidt betonte ebenfalls die große Bedeutung des Projekts für die Kreisstadt und die gesamte Region: „Mindestens 150 Menschen werden hier wohnen und leben. Der Bedarf ist dringend gegeben und wir sind sehr froh, dass ältere Menschen in Tauberbischofsheim ein solches neues Zuhause finden können.“

„Wer investiert, hat Vertrauen in die Zukunft“: Auch Landrat Reinhard Frank ließ keinen Zweifel daran, dass der Neubau des Seniorenzentrums ein großer Gewinn für den gesamten Landkreis sei.

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Ein Stück weit wiederhole sich Geschichte. „Denn 1978 entstand hier mit dem Haus Heimberg ein echtes ,Leuchtturm-Projekt‘ für ganz Baden-Württemberg. Das Gesamtkonzept hat sich über Jahrzehnte bewährt und wird nun in einem neuen, modernen Kleid fortgeführt, nachdem Bausubstanz und Technik des bestehenden Gebäudes in die Jahre gekommen sind.“ Frank dankte der BBT-Gruppe, dass sie nach dem Neubau der Psychiatrie mit dem Haus Heimberg den Standort Tauberbischofsheim weiter stärke.

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Insgesamt entstehen im neuen Seniorenzentrum 90 Plätze für die stationäre Pflege, 60 Appartements für Servicewohnen und 30 Plätze für die Tagespflege. Der Bereich für die stationäre Pflege sowie die Appartements für das Servicewohnen finden jeweils in einem separaten Gebäude Platz, die durch ein gemeinsames Foyer verbunden sind. Über diesen Eingangsbereich gelangt man ebenerdig zu den Pflegestationen, der Verwaltung, der Cafeteria sowie den Servicewohnungen. Zur Tagespflege führt ein eigener Zugang mit einem kleinen Vorplatz, der von der Kapellenstraße aus gut zu erreichen ist.

„Der Entwurf der Architekten Sander & Hofrichter nimmt alle Anforderungen an ein modernes Seniorenzentrum auf und bindet die Umgebung am Heimberg in das Gesamtkonzept ein“, so die Verantwortlichen. Die Hanglage ermögliche den Bewohnern eine schöne Aussicht auf die Stadt und ins Taubertal sowie – parallel zu den Gebäuden und dem Parkplatz – eine terrassierte Vorgartenzone. Zusätzlich biete ein geschützter Demenz-Garten viel Raum für Bewegung.

„Atmosphäre der Geborgenheit“

„Wir möchten unseren Bewohnern schon durch die Architektur eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit vermitteln“, so Thomas Wigant. Das gelte sowohl für das betreute Wohnen als auch in besonderem Maße für den Pflegebereich.

In den kommenden Wochen werden nun zunächst Versorgungsleitungen gelegt und die Vorarbeiten für die Energieversorgung erledigt. Abhängig von der Witterung im Winter schließen sich dann im neuen Jahr die Tiefbauarbeiten an. Partner bei der Umsetzung des Neubaus ist die Firma Züblin als Generalunternehmer.

Redaktion Leiter der Redaktionen Tauberbischofsheim, Wertheim und Regionales