Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum - Rekordsumme fließt in den Landkreis / 16 Kommunen profitieren 4,4 Millionen Euro für 79 Maßnahmen

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Stuttgart/Main-Tauber-Kreis. „Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Kommunen im ländlichen Raum“, so der Landtagsabgeordnete Professor Dr. Wolfgang Reinhart anlässlich der neuerlichen Fördermittelzuwendungen für den Landkreis. Mit den vier Förderschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen werden zentrale Bereiche in den Blick genommen. Mit der Schwerpunktsetzung Wohnen wird der Innenentwicklung der notwendige Stellenwert eingeräumt und die Schaffung zusätzlichen Wohnraums ermöglicht.

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Wichtige Impulse werden aber auch bei der Grundversorgung gesetzt. Gerade die Dorfgastronomie nimmt eine besondere Rolle ein. Dorfgasthäuser bieten Raum für Begegnung und Austausch. Ebenso sind Bäckereien, Metzgereien und weitere Handwerksbetriebe Standortfaktoren, die die Attraktivität einer Kommune mitbestimmen. Daher sei es wichtig, dass bei der Ausschreibung 2020 hierauf ein besonderes Augenmerk gelegt wurde.

„Die CDU-Landtagsfraktion hat sich in den Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 aktiv dafür eingesetzt, dass das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum erneut gestärkt werden kann. Mit einem Mittelaufwuchs von jeweils 15 Millionen Euro auf nunmehr 90 Millionen Euro heben wir hervor, welche Bedeutung der ländliche Raum für uns hat“, so der Abgeordnete und Fraktionschef der CDU im Landtag, Wolfgang Reinhart.

„Es freut mich daher ganz besonders, dass 79 Maßnahmen in meinem Wahlkreis mit einem Volumen von über 4,4 Millionen Euro gefördert werden. Damit können neue Projekte sowohl im privaten, kommunalen als auch im gewerblichen Bereich angestoßen werden“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete.

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Auch für kleine und mittelständische Betriebe sei das ELR-Programm eine wichtige Stütze, da es dazu beiträgt, die Wirtschaftskraft vor Ort zu stärken, so der CDU-Landtagsabgeordnete des Main-Tauber-Kreises.

Die Mittel aus Stuttgart verteilen sich auf 16 Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis und stellen zudem eine neue Rekordsumme an ELR-Mittel dar, wie der Abgeordnete Reinhart unterstreicht.

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Die Förderungen im Überblick:

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Ahorn: Die Gemeinde erhält insgesamt 414 260 Euro. Davon entfallen auf Eubigheim 321 850 Euro für sieben Projekte, Hohenstadt 39 840 Euro für ein Projekt, Schillingstadt 52 570 Euro für zwei Projekte.

Bad Mergentheim: Auf die Stadt Bad Mergentheim kommt ein ELR-Fördervolumen von insgesamt 353 495 Euro. Im Einzelnen beziffert sich das auf Apfelbach mit 48 160 Euro für zwei Projekte, Dörtel werden 75 000Euro für ebenfalls zwei Projekte zugerechnet, Edelfingen 40 000 Euro für zwei Projekte, Hachtel 60 000€ für zwei Projekte, Herbsthausen 70 000 Euro für ein Projekt und Markelsheim 60 335 Euro für insgesamt drei Projekte.

Boxberg: Die Stadt Boxberg erhält insgesamt 259 240 Euro. Dieser Betrag verteilt sich wie folgt: Bobstadt 20 000 Eurofür ein Projekt, Boxberg 19 425 Euro für ein Projekt, Oberschüpf 55 000 Euro für ein Projekt, Schweigern für zwei Projekte 89 175 Euro, Windischbuch 20 000 Euro für ein Projekt und Wölchingen 55 640 Euro für zwei Projekte.

Creglingen: Die Stadt Creglingen erhält insgesamt 466 755 Euro , wobei für Creglingen eine Förderung von 130 920 Euro für zwei Projekte, für Frauental 25 000 Euro für ein Projekt, Münster 10 680 Euro für ein Projekt, Niedersteinach 31 910 Euro für ein Projekt, Oberrimbach 135 680 Euro für ein Projekt, Reinsbronn 55 000 Euro für ein Projekt und Reutsachsen 77 565 Euro für ein Projekt.

Freudenberg: Die Stadt Freudenberg erhält insgesamt 86 970 Euro für ein Projekt in Boxtal.

Großrinderfeld: Großrinderfeld bekommt 131 770 Euro für zwei Projekte in Gerchsheim.

Grünsfeld:Die Stadt Grünsfeld bekommt insgesamt 425 200 Euro. Davon erhält Grünsfeld 345 200 Euro für ein Projekt, Kützbrunn 20 000 Euro für ein Projekt, Hof Uhlberg 40 000 Euro für ein Projekt und Zimmern 20 000 Euro für ebenfalls ein Projekt.

Igersheim: Die Gemeinde Igersheim erhält insgesamt 86 250 Euro. Auf Harthausen entfallen 18 750 Euro für ein Projekt und für Neuses 67 500 Euro für ebenfalls ein Projekt.

Königheim: Königheim erhält Fördermittel von insgesamt 105 880 Euro; 20 000 Euro für ein Projekt in Königheim und 85 880 Euro für zwei Projekte in Pülfringen.

Külsheim: Die Stadt Külsheim erhält insgesamt 35 530 Euro. Davon bekommt Steinfurt 25 650 Euro und Uissigheim 9880 Euro für jeweils ein Projekt.

Lauda-Königshofen: Die Stadt Lauda-Königshofen erhält für zwei Projekte in Gerlachsheim 34 575 Euro.

Niederstetten: Insgesamten 396 530 Euro erhält die Stadt Niederstetten. Pfitzingen bekommt 60 000 Euro für zwei Projekte, Rinderfeld 78 40 Euro für ein Projekt, Vorbachzimmern 146 800 Euro für zwei Projekte und Wildentierbach 110 890 Euro für zwei Projekte.

Tauberbischofsheim: Die Stadt Tauberbischofsheim erhält insgesamt 305 000 Euro. Davon erhält Distelhausen 20 000 Euro für ein Projekt, Dittwar 25 000 Euro für ein Projekt, Hochhausen 20 000 Euro für ein Projekt, Impfingen 40 000 Euro für ein Projekt und Tauberbischofsheim 200 000 Euro für ein Projekt.

Weikersheim: Die Stadt Weikersheim bekommt insgesamt 433 167 Euro. Diesen Betrag teilen sich Elpersheim mit 339 643 Euro für vier Projekte und Schäftersheim mit 93 524 Euro auf.

Werbach: Werbach erhält insgesamt 567 660 Euro. Die summe teilt sich auf in 530 800 Euro für ein Projekt in Wenkheim und 45 860 Euro für ebenfalls ein Projekt in Werbach.

Wertheim: Die Stadt Wertheim erhält insgesamt 309 180 Euro: Lindelbach 50 000 Euro für ein Projekt, Reicholzheim 20 000 Euro für ein Projekt, Reinhardshof 30 280 Euro für ein Projekt und Wertheim 208 900 Euro für ebenfalls ein Projekt.

„Die neuerlichen ELR-Mittel sind ein wichtiger Baustein der weiteren Entwicklung unserer Ortschaften“, so der CDU-Landtagsfrantionsvorsitzende Reinhart abschließend. pm