Verein für offene Psychiatrie - Unterstützung für seelisch kranke Menschen 2000 Masken gespendet

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Masken gespendet: Das Bild zeigt Vereinsmitglied Gerald Hauk (links), Alfred Wolfert, Geschäftsführer der VOP gGmbh (Mitte), Vorstandsmitglied Gisela Authmann-Bopp (Zweite von rechts) und zwei Tagesstättenbesucher. © Verein für offene Psychiatrie

Tauberbischofsheim. Der Verein für offene Psychiatrie hat sich aus Mitgliedern der aufgelösten Vereine „Phönix“ und „Die Brücke“ gegründet und ist Gesellschafter der VOP gemeinnütztigen GmbH. Sein Ziel ist es, seelisch kranken Menschen im Main-Tauber-Kreis eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

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Unterstütz werden etwa Bewohner des ambulant betreuten Wohnens der VOPgGmbh sowie Besucher der Tagesstätten in Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim mit Zuschüssen, damit Menschen mit seelischer Erkrankung und geringen Einkommen an Freizeitaktivitäten teilnehmen können. Insgesamt betreut die VOP gGmbh über 110 Menschen regelmäßig.

Wegen der Coronapandemie hat sich der Verein jetzt dazu entschlossen, zusätzlich zu dieser Förderung der VOP gGmbh je 1000 FFP2- und medizinische Masken für die von ihr betreuten Menschen zur Verfügung zu stellen. Denn Personen mit seelischer Erkrankung zählten aufgrund zusätzlicher Erkrankungen oft zur Hochsicherheitsgruppe und bezögen außerdem ein sehr geringes Einkommen, Grundsicherung oder eine geringe Erwerbsminderungsrente, so die Verantwortlichen. Die Anschaffung der Masken sei für sie eine finanzielle Herausforderung ist.