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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Seckach - Drei Mitglieder wurden befördert

Zu 31 Einsätzen ausgerückt

Von 
L.M.
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Seckach. In der Seckachtalhalle trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Seckach, um zusammen mit Bürgermeister Thomas Ludwig, Gesamtkommandant Roland Bangert und den Ehrenmitgliedern Resümee über das vergangene Berichtsjahr zu ziehen. Trotz Coronaeinschränkungen konnte man in Seckach feuerwehrtechnisch sowohl die Einsatzbereitschaft als auch die Aus- und Weiterbildung am Laufen halten und die Gemeinschaft stärken, betonte Abteilungskommandant Steffen Wallisch.

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Lediglich acht Übungen

Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder und Unterstützer sowie dem Verlesen des letztjährigen Protokolls durch Schriftführerin Claudia Bucher erstattete der Abteilungskommandant seinen Rechenschaftsbericht. Von den sonst üblichen Übungsdiensten wurden 2020 wegen der Pandemie lediglich acht Einheiten abgehalten, wobei die Teilnahme durch Mitglieder der Einsatzabteilung als „gut“ bewertet wurde. Im Berichtsjahr hatte die Wehr 31 Einsätze zu meistern, darunter ein Mittelbrand, sechs technische Hilfeleistungen, vier Einsätze mit Menschenrettung, drei Krankentransporte/Tragehilfe und 16 sonstige Einsätze wie beispielsweise Brandsicherheitswachen in der Seckachtalhalle.

„Bei einem Einsatz wegen eines Verkehrsunfalls am örtlichen Sportplatz wurde ein Mitglied der Einsatzabteilung verletzt, alle übrigen Einsätze verliefen ohne Unfälle oder Verletzungen“, sagte Steffen Wallisch weiter. An Aus- und Weiterbildungen absolvierte Stefan Alter den Online-Lehrgang für Jugendgruppenleiter. Ebenfalls an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal nahm Kristian Antunovic am Online-Lehrgang für Zugführer teil und Bernhard Korger, Andreas Metz, Martin Schmitt, Steffen Wallisch und Kristian Antunovic absolvierten als Führungskräfte die Fortbildung des Kreis-Feuerwehr-Verbandes.

Die Personalstärke der Abteilung betrug zum Ende des Berichtsjahres 32 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 17 Angehörige der Jugendwehr und vier Mitglieder in der Alterswehr. Der Altersdurchschnitt liegt bei 38 Jahren. Im vergangenen Jahr betrug der Ausbildungsstand 31 Aktive mit Grundausbildung zum Truppmann 1, 17 Truppführer, 21 Maschinisten, 28 Sprechfunker, 13 Atemschutzgeräteträger, acht Gruppenführer und ein Zugführer.

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Weiter hob der Abteilungskommandant den guten Ausrüstungsstand und die technische Beschaffenheit hervor. Als Aktivitäten im gesellschaftlichen Bereich erinnerte er an die Beteiligungen bei Veranstaltungen der FG-Seggemer Schlotfeger sowie an die drei Altpapier- und zwei Altschrottsammlungen.

Acht Übungen kennzeichneten das Pandemiejahr, berichtete im Anschluss Jugendleiter Bernhard Korger. Er erinnerte zudem an die Teilnahme beim Faschingsumzug, das eigene Zeltlager am See sowie das Kreiszeltlager in Krumbach und die Pflanzaktion der tausend Bäume in Großeicholzheim. Trotz fehlender Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen berichtete Kassenwart Arthur Palmer über eine zufrieden stellende Finanzausstattung. Die Mitglieder der gesamten Abteilungsführung wurden auf Antrag von Bürgermeister Thomas Ludwig einstimmig entlastet.

Ludwig selbst hob die zukunftsweisende Nachwuchsarbeit und die harmonische Einbindung der Abteilungswehr in das gemeindliche Gesellschaftsleben hervor. Gesamtkommandant Roland Bangert bezeichnete die Seckacher Wehr als festen Bestandteil im gesamten Feuerwehrwesen der Gemeinde und würdigte sowohl den guten Ausbildungsstand als auch die stete Einsatzbereitschaft.

Zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden Arthur Palmer und Markus Ühlein sowie Kristian Antunovic vom Löschmeister zum Brandmeister. L.M.

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