Konzert beim Gesangverein Seckach - Ensemble feierte sein 145-jähriges Bestehen mit einem Konzert und einem großen Büffet Schon lange auf einem gemeinsamen Weg

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Der Gesangverein Seckach feierte sein 145-jähriges Bestehen mit einem Konzertabend und vielen Ensembles.

© Liane Merkle

Mit einem großen musikalischen Bahnhof unter dem Motto "Auf dem Weg" feierte der Gesangverein Seckach nicht nur seinen 145. Geburtstag, sondern auch das Finale seiner Chorkonzertserie.

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Seckach. Wie der Vorsitzende des Gesangvereins Seckach, Bernhard Heilig, zum Auftakt der Festveranstaltung "145 Jahre Gesangverein Seckach" erläuterte, war man im Rahmen der zurückliegenden Konzertserie Gastgeber für "über 30 geniale junge Chöre aus der Region und deren mitreißendes Liedgut".

Neues Liedgut entdecken

Chorleiterin Christa Parstorfer ergänzte seine Ausführungen im Namen der Sängerinnen und Sänger, die "schon lange auf einem gemeinsamen musikalischen Weg" seien. Man blicke gerne zurück, schaue aber ebenso gerne nach vorne, um mit großen Schritten neues Liedgut zu entdecken.

Das bewies der Stammchor mit einer guten Melodien-Mischung vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Hitparade, den Alpenrock und die Operettenwelt bis hin zu einem griechischen Liebeslied. Darunter waren Stücke wie "Halleluja", "Auf meinem Weg", "Weit, weit weg", "Elenie" oder "The Rose", am Klavier begleitet von Nikola Irmai-Koppányi.

Lob für Durchhaltevermögen

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Großes Lob von Agnese Buchauer-Norkus als musikalische Leiterin für ihr engagiertes Durchhaltevermögen bei den Proben und begeisterten Beifall vom Publikum erhielten die kleinen Sänger des Schulchors von der Seckachtalschule für ihr Medley aus dem "Gospel-Express".

Mit seinen Solisten Leonie Hampe, Nelly Koppányi sowie Claire und Tim Winkelhöfer präsentierte der singende Nachwuchs in hervorragender Weise die Titelmelodie des Kindermusicals, das Gospel "Egypt's Land" sowie "Durch dick und dünn".

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Nach fünf Mammutvorstellungen dieses quirligen Musicals in der Osterburkener Baulandhalle hatten die jungen Akteure noch immer nichts von ihrer ansteckenden Begeisterung verloren, die das Publikum auf dem Weg aus der Sklaverei mitzog.

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Ganz andere Wege ging, beziehungsweise fuhr anschließend der Projektchor des Seckacher Gesangvereins unter Dirigentin Christa Parstorfer zunächst mit den Stücken "Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen", "Über sieben Brücken musst Du gehen", dann mit "I will follow him" und "Hail Holy Queen" aus "Sister Act" zusammen mit Solistin Agnese Buchauer-Norkus und schließlich ganz Multi-Kulti mit afrikanischen Klängen und "Siahamba" sowie "Jakanaka".

Breitaufgestellter "Würth-Chor"

International und musikalisch breit aufgestellt begeisterte abschließend auch der hervorragend geschulte "Würth-Chor" aus Künzelsau mit seinem temperamentvollen Dirigenten Ulrich Dachtler.

Die Sänger ließen zunächst mittels eines nordischen Lieds ohne Text ihr Klangvolumen erklingen, bevor sie mit der Eigenproduktion "Danke" das Publikum mit einbezogen.

Mit Stücken wie "Boogie Woogie Fever", "Black or white", "Wenn nicht jetzt, wann dann" oder "Let the sun shine" stellte der Chor seine unglaubliche Gesangspower unter Beweis. Natürlich durften die Sänger nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen.

Lang anhaltender Beifall war das erste Dankeschön des Publikums für den kurzweiligen Konzertabend, das verbal ergänzt wurde durch Bürgermeister Thomas Ludwig.

Pionierleistung gewürdigt

Er überreichte nicht nur ein Geburtstagsgeschenk an den gastgebenden Chor, sondern hob auch dessen Pionierleistung bezüglich der Konzertreihe mit jungen Chören hervor. Bernhard Heilig schloss das dritte Dankeschön des Abends an alle Aktiven sowie an Christa Parstorfer und Karl-Heinz Herbinger als Organisatoren dieses Konzerts an. Danach eröffnete er das große Fingerfood-Büffet. L.M.