kfd St. Sebastian - Arbeitseinsatz in Sasbach / Labyrinth vom Unkraut befreit "Ora et labora" im Bildungshaus

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Seckach/Sasbach. Die kfd St. Sebastian verband "Ora et labora" - "Beten und Arbeiten" bei einem Arbeitseinsatz im Bildungshaushaus Hochfelden-Sasbach. Dort finden viele Veranstaltungen des Diözesanverbands der kfd statt.

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Im Jahre 2012 wurde auf Bitten des Diözesanverbands im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ ein begehbares Labyrinth eingerichtet. Für dessen Pflege hat der kfd-Diözesanverband die Verantwortung übernommen. Er lädt seine Mitglieder ein, regelmäßig daran zu arbeiten.

Im Klartext: Dort wachsen nicht nur Kräuter, Sträucher und Blumen, sondern auch reichlich Unkraut. Anita Detz, Gabriele Greef, Wilma Kowatschitsch und Marlene Otterbach vom Vorstandsteam der kfd St. Sebastian machten sich vergangenen Montag auf den Weg.

Kein Weg mehr zu erkennen

Im Bildungshaus wurden sie von der Leiterin empfangen. Schwester Erna-Maria führte die Gäste zum Labyrinth und stellte betrübt fest, dass es "fürchterlich" aussehe, wobei die vier Frauen aus Seckach ihr Recht geben mussten. Kein Weg war mehr zu erkennen, alles war überwuchert von Unkraut und Pflanzen.

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Ein bisschen erschrocken betrachteten die Frauen diese Herausforderung.

Obwohl das Thermometer 30 Grad anzeigte, begannen sie bald mit der Arbeit. Bis zum Abendessen und danach noch einmal zwei Stunden rackerten sie. Erste Erfolge wurden sichtbar.

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Wegen der angekündigten Hitze begannen die Vier am nächsten Tag, kaum dass es hell war, und die Arbeit ging gut von der Hand. Allerdings plagten die Mücken sehr.

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Bis zur Mittagspause schafften es die Frauen, das Labyrinth fast in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Die Pflicht war erfüllt, denn die Abmachung war etwa vier Stunden Arbeit täglich, dafür Kost und Logis frei.

So unternahmen die Frauen eine kleine Rundfahrt durch den Schwarzwald. In Kappelrodeck hielten sie in der Kirche eine kleine Andacht mit Gebet und Gesang. Dann ging es zum Mummelsee, wo man trotz leicht schmerzender Glieder vergnügt um den See spazierte. Der Tag endete mit einem Abendgebet auf der Hornisgrinde mit Sonnenuntergang. Anita Detz und Wilma Kowatschitsch sangen für alle den "Segen des Aaron" - ein wunderbarer Tagesabschluss.

Dankandacht zum Abschied

Mit einem Dankeschön wurden die Vier am Mittwoch verabschiedet, wurden aber gleichzeitig zum baldigen Wiederkommen eingeladen. Diese Einladung gilt für alle Frauen aus den kfd-Gruppen.

Die kfd-Frauen beschlossen ihren Arbeitseinsatz mit einer Dankandacht am Labyrinth, stellten sich unter den Segen Gottes und fuhren zufrieden und glücklich heim nach Seckach.