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„GusG“

Museum Corona-konform weiterentwickelt

Rück- und Ausblick bei der Jahreshauptversammlung

Von 
L.M.
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Großeicholzheim. Der Verein „Großeicholzheim und seine Geschichte“, kurz GusG, hat wie alle Vereine durch die Corona-Zwangspause gelitten, dennoch haben die Verantwortlichen diese Zeit gut zu nutzen gewusst. Deutlich wurde das im Rahmen der ersten Jahreshauptversammlung nach über drei Jahren.

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Traurig nannte Vorsitzender Günter Schmitt-Haber beim Punkt Totenehrung den Verlust von zehn Mitgliedern. In seinem Bericht wurde deutlich, dass man von März 2020 bis September 2022 das Museum im Wasserschloss nicht hatte öffnen dürfen. Darum habe sich der Vorstand Gedanken gemacht, wie man das Museum Corona-konform weiterentwickeln könne.

Einige Räume wurden umgestaltet und konnten deshalb bereits ab Juni 2022 zur Besichtigung freigegeben werden. Des Weiteren war angeregt worden, das Schild an der Friedenseiche – betreffend den Krieg 1870/71 – zu erneuern, was durch ein Zusatzschild neben der Eiche ausgeführt werden soll.

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Das zeitaufwändigste Projekt war die Herstellung des Buches über den Großeicholzheimer Künstler Jakob Fehr, der 1821 geboren wurde. Möglich war dies geworden, weil einer seiner Nachfahren dessen Skizzenbuch digital zur Verfügung gestellt hatte.

Richard Weber als stellvertretender Vorsitzender des GusG habe daraus zusammen mit den Urenkelinnen des Künstlers, Carmen Striehl und Ramona Trunk, ein ansprechendes Buch gestaltet. Die Veröffentlichung dieses anschaulichen Skripts mit zahlreichen Zeichnungen Jakob Fehrs konnte dann leider nicht im Jubiläumsjahr, sondern erst in diesem September stattfinden, und man hätte sich ein wenig mehr Resonanz bei der Feier gewünscht.

In seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender gab Richard Weber einen Überblick über den Internetauftritt des Vereins, der einer Weiterentwicklung bedarf. Schriftführer Kurt Kegelmann berichtete über die wenigen Sitzungen und Vor-Corona-Museumsöffnungen.

Über einen zufriedenstellenden Kassenstand berichtete Schatzmeisterin Ines Masterson. Leider hatte jedoch die Kassenprüfung nicht stattfinden können, weil einer der Kassenprüfer verstorben war. Aus diesem Grund stand die einstimmige Nachwahl von Kai Malcher als neuen Kassenprüfer an. Prüfung und Entlastung sollen Anfang 2023 nachgeholt werden.

„Straßenaktion“ im Oktober

Die Vereinsmitglieder waren sich einig, dass nach der Pandemie die Anstrengungen für den Verein und seine Museumsöffnungen wieder verstärkt werden müssten. Eine Möglichkeit sah der Vorsitzende Schmitt-Haber in einer „Straßenaktion“ im Oktober, in der man neben einer Mitgliederwerbung auch das Buch „200 Jahre Jakob Fehr – Leben und Werk“ als Weihnachtsgeschenk anbieten werde.

Im weiteren Ausblick gab er bekannt, dass in diesem Jahr ein kleiner Ausflug geplant sei und im nächsten Jahr der 20. Geburtstag von GusG mit hoffentlich würdiger Feier anstehe. L.M.

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