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Gemeinderat Seckach - Ortsdurchfahrt in Großeicholzheim wird wassertechnisch saniert. Hundekottütenspender sorgten für Diskussion

Gebühren für Grabaushub werden erhöht

Von 
L.M.
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Die Großeicholzheimer Ortsdurchfahrt wird wassertechnisch komplett saniert. Den Auftrag vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zum Angebotspreis von 1 017 519 Euro an die Firma Demirbas aus Haßmersheim. © Liane Merkle

Seckach. Für einen verbleibenden Eigenanteil für die Gemeinde in Höhe von 755 500 Euro und Gesamtkosten von brutto 1 230 000 Euro wird die Ortsdurchfahrt in Großeicholzheim wassertechnisch komplett saniert. Hierfür vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung in der Seckachtalhalle die Arbeiten für Sanierung und Erneuerung des Kanals und die Optimierung der Wasserversorgung (Tiefbauarbeiten) nach Erläuterungen durch Thomas Trunk vom Ingenieurbüro Sack & Partner an die Firma Gebr. Demirbas aus Haßmersheim zum Angebotspreis von 1 017 519 Euro. Die Finanzplanung sieht eine Verteilung der Kosten auf die Jahre 2022 und 2023 vor und beinhaltet eine Bezuschussung aus dem Deckenprogramm des Landes Baden-Württemberg für die Erneuerung der kommunalen Infrastruktur in Höhe von rund 450 000 Euro.

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Ebenfalls Zustimmung fand die Maßnahme zur Wasserleitungserneuerung im Bereich der Eicholzheimer Straße 44 bis 48 im Ortsteil Seckach. Nach Abzug der bewilligten Zuschüsse von 396 500 Euro muss nach den Planungen sowohl der Gemeindeverwaltung als auch des Ingenieurbüros Sack & Partner aus Adelsheim die Gemeinde Seckach einen Eigenanteil von etwa 1 095 500 Euro erbringen.

Installation in den Sommerferien

Im Gemeinderat notiert

Bürgermeister Thomas Ludwig gab in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats die neue Regelung der Seckacher Postfiliale bekannt, die ab 1. Juli von der Deutschen Post selbst übernommen wird. Die Postfächer werden allerdings zum 30. Juni geschlossen.

Coronatechnisch passt sich nun auch Seckach den deutlich gesunkenen Inzidenzzahlen an. Wer auf die Gemeindeverwaltung möchte, sollte sich zunächst über die neuesten Regelungen für den Besucherverkehr auf der Homepage der Gemeinde informieren. Auch die gemeindeeigenen Hallen werden bald wieder geöffnet sein. L.M.

Im Rahmen der Umsetzung des Medienentwicklungsplanes an der Seckachtalschule und an der Grundschule Großeicholzheim hatte der Gemeinderat bereits im März dieses Jahres das Rechenzentrum „kommone“ mit der Erstellung und Durchführung einer Ausschreibung für die Hard- und Software in den Schulen beauftragt. Nach Auswertung der Angebote konnte nun als günstigster Bieter die Firma Bechtle GmbH & Co.KG aus Neckarsulm mit den Arbeiten und der Lieferung zum Angebotspreis von 76 944 Euro beauftragt und soll möglichst in den Sommerferien installiert werden.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um eine Neufestsetzung der Bestattungsgebühren mit Änderung des Werksvertrages mit dem Bestattungshaus Volk aus Osterburken. Aufgrund gestiegener Lohn- und Energiekosten war das Unternehmen an die Gemeinde herangetreten und hatte eine Erhöhung der Gebühren für die Grabherstellung beantragt. Der Gemeinderat stimmte nun der Anpassung der Grabaushubgebühren zum 1. Juli dieses Jahres wie folgt zu: Normalgrab über sechs Jahre 500 Euro, Tiefgrab 685 Euro, Kindergrab unter sechs Jahren 230 Euro, Urnengrab 220 Euro, Zuschlag für Fels pro Kubikmeter 105 Euro, Zuschlag für die Beisetzung an Samstagen und Sonn- sowie Feiertagen 50 Prozent.

Werksvertrag gekündigt

Weiter beschloss das Gemeindegremium, den Werkvertrag mit der Firma Volk fristgerecht zum 4. Dezember 2023 zu kündigen. Eine Neuausschreibung und -vergabe soll im Winterhalbjahr 2022/23 erfolgen.

Ein größeres Diskussionsthema war die Aufstellung weiterer Hundekottütenspender in den Ortsteilen, weil es eine Minderheit an Hundebesitzern gibt, die sich nicht an die Vorschriften halten und den Dreck ihrer Tiere einfach auf den Wegen liegen lassen.

Doch man ist sich nicht sicher, ob durch mehr „Hundetoiletten“ das ärgerliche Problem behoben werden kann. Bürgermeister Thomas Ludwig bot an, dass aus den Seckacher Ortsteilen Vorschläge für weitere Standorte vorgelegt werden und man eventuell ein sinnvolles System ausarbeiten kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz eines Vollzugsdienstes, aber auch hier sei man noch in der Entwicklungsphase zusammen mit den RIO-Gemeinden. L.M.

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