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Hausarzt geht in den Ruhestand - Festes Mitglied der Gemeinde

Dr. Bender in Seckach verabschiedet

Von 
L.M.
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Seckach. Dr. Helmut und Alexandra Bender sind zwar „reig’schmeckte“ Seckacher, aber aufgrund ihres Wirken in der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Zwar musste Bürgermeister Thomas Ludwig die beiden nach rund 35 Jahren des umsorgenden Wirkens in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden, doch gleichzeitig freute er sich, die Optimismus und Lebensfreude ausstrahlende Allgemeinärztin Eddy Yamile Ruiz Gonzalez als Nachfolgerin in der Praxis vorstellen zu können.

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Die würdige Feierstunde fand hinter dem Seckacher Rathaus statt. „Eine Ära geht zu Ende“, begann Bürgermeister Thomas Ludwig seine Laudatio zum Lebenswerk von Dr. Bender.

„Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung stellt eine der wichtigsten Säulen der Infrastruktur dar. Egal, ob kleine Wehwehchen oder lebensbedrohende Krankheiten, wenn die Gesundheit nicht mitspielt, braucht der Mensch medizinische Hilfe sowie oftmals seelischen und moralischen Beistand und das natürlich möglichst sofort und ohne lange Wege“, so Ludwig Zwar habe die Kommune keine Möglichkeit Ärzte anzustellen oder über deren Zulassung zu entscheiden, aber sie könne für die Rahmenbedingungen sorgen. Bereits 1988 wurde unter Bürgermeister Ekkehard Brand das Arzt- und Masseurhaus in der Mittelgasse in Betrieb genommen.

Dr. Benders Arbeitsleben in Seckach begann am 14. Februar 1987, zunächst als Assistent von Dr. Ulrich Pfeifer und ab 1. Juli des gleichen Jahres als Gemeinschaftspraxis. Drei Jahre später eröffnete er seine eigene Praxis im ehemaligen Praxisanwesen des unvergessenen Dr. Braun, wo die Familie Bender bis heute zuhause ist. Für Dr. Helmut Bender selbst, war es vor allem wichtig, seinen Patienten zuzuhören. Er füllte die Lücken seiner Vita humorvoll mit vielen Anekdoten, ohne die Schweigepflicht zu verletzen.

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Thomas Ludwig dankte ihm, seiner Ehefrau Alexandra und Heidrun Schmitt, die 25 Jahre lang als gute Seele der Praxis agierte, für dreieinhalb Jahrzehnte segensreiches Wirken. Dazu gehörte neben Fachwissen und Menschlichkeit auch eine stete Präsenz, das Sich-Kümmern zu jeder Tages- und Nachtzeit, viele Hausbesuche, aber auch sein ehrenamtliches Wirken.

Trotz dieser zeitraubenden Aufgaben gehörte er von 1999 bis 2009 dem Seckacher Gemeinderat an, wo er ebenfalls mit großem Wissen und guten Ideen zum Wohl des Gemeinwesens diente. Das Gemeindeoberhaupt wünschte dem Ehepaar Bender einen verdient schönen Unruhestand. L.M.

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