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Jahresrückblick des Bürgermeisters - Vergangenes Jahr zur Weichenstellung für die Zukunft genutzt / 150 Jahre alte Linde vom Sturm entwurzelt

Regenerative Stromerzeugung ist in Rosenberg hoch im Kurs

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Die Bahnunterführung in Hirschlanden wurde im vergangenen Jahr barrierefrei umgebaut. © Helmut Frodl

Rosenberg. „Das Jahr 2021 wurde vor allem zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde und die Weichenstellung für die Zukunft genutzt“, so Bürgermeister Matousek in seinem Rückblick.

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Klimawandel und der Ausbau der regenerativen Energien rückten immer mehr in den Fokus. Die Gemeinde verfügte bisher über zwei Photovoltaikanlagen zur Einspeisung auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses Hirschlanden und der Mehrzweckhalle Sindolsheim. Im Frühjahr wurde dies nun um eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule sowie auf dem Dach der „Just“-Scheune, mit einem Anschluss an das Rathaus, ergänzt. „Damit können wir im Rathaus rund 40 Prozent und in der Grundschule rund 50 Prozent des Strombedarfs direkt verbrauchen. Auf diese Weise nutzen wir bereits heute einen Großteil der Gemeindegebäude für eine regenerative Stromerzeugung“, so Matousek stolz.

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Gleichzeitig haben sich die RIO-Gemeinden dafür entschieden, eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen, um auch den Einwohnern eine Möglichkeit der Beteiligung an diesen Projekten einzuräumen. Die Bürgerenergiegenossenschaft Bauland hat ihren Sitz in Rosenberg.

Das Jahr 2020 war geprägt von einer großen Nachfrage nach Wohnbauland und führte in der Folge nun dazu, dass sich alle Ortsteile mit einer weiteren baulichen Entwicklung beschäftigen. Für den Ortsteil Bronnacker wurde im Frühjahr der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Schindersacker“ gefasst. Aufgrund der weiterhin großen Nachfrage sollte im Herbst der 2. Bauabschnitt im Baugebiet „Drei Morgen“ im Ortsteil Rosenberg erschlossen werden. Mit diesem Erschließungsabschnitt wird dann auch die richtige Zufahrt zum Baugebiet angelegt. Aufgrund der hohen Auftragslage werden die Bauarbeiten erst im Frühjahr 2022 beginnen.

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Die Bautätigkeit in der Gemeinde flaute im vergangenen Jahr nicht ab. Einer der größten Baustellen aus dem Vorjahr, dem Neubau des Regenüberlauf 1 vor dem Dorfgemeinschaftshaus Hirschlanden, konnte im Frühsommer fertiggestellt werden.

Eine weitere Baustelle begann nach den Sommerferien mit dem Neubau des Regenüberlaufs 2 in der Ringstraße. Und damit wurde der letzte zu erneuernden Regenüberläufe neu gebaut. Zusammen investierte die Gemeinde rund 1,5 Millionen Euro in die unterirdische Infrastruktur.

Die Sporthalle in Rosenberg trägt nun einen berühmten Namen. Zum 90 Geburtstag des verstorbenen Ehrenbürgers und ehemaligen Bürgermeister Arno Hagenbuch hat der Gemeinderat zusammen mit der Familie Hagenbuch der Sporthalle einen neuen Namen verliehen: „Arno Hagenbuch Sporthalle“.

Das Jahr 2021 und auch 2022 ist für die Gemeinde Rosenberg ein besonderes Jahr. Denn der Zusammenschluss von Bronnacker, Hirschlanden, Rosenberg und Sindolsheim fand genau vor 50 Jahren statt. Das kleine Jubiläum von Bronnacker und Rosenberg wurde mit der Pflanzung einer Säuleneiche an der Landesstraße gewürdigt.

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Jahresrückblick 2021

Rosenberg hat die Zukunft fest im Blick

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dani/sab
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Fusion der Kirchengemeinden

2021 fand aber neben dem Jubiläum auch eine Fusion der beiden evangelischen Kirchengemeinden Rosenberg und Sindolsheim statt: „Gemeinsam ist man einfach stärker“. Leider wird diese Fusion von einer großen Veränderung der Kirchen überschattet.

Die evangelische Landeskirche möchte den Gebäudebestand und auch die Kosten im Allgemeinen erheblich reduzieren. Mit einem zukunftsfähigen Konzept ist die Kirchengemeinde Rosenberg-Sindolsheim angetreten und möchte einen Aufenthaltsraum in der Kirche schaffen. Warum soll man eine Kirche nur zum Gottesdienst nutzen?

Für die Freiwillige Feuerwehr war 2021 ein zukunftsweisendes Jahr. Im Frühjahr durfte die Abteilung Hirschlanden das neue und langersehnte MLF in der Nähe von Freiburg abholen. Im Herbst haben die Bauarbeiten für den Anbau am Feuerwehrgerätehaus in Hirschlanden begonnen. Insgesamt wurden 450 000 Euro für beide Projekte aufgewendet.

Im Kindergarten Rosenberg wurde der Auftrag für die Erneuerung eines Teils der Außenanlage erteilt. Sehnsüchtig warten die Kinder auf den Beginn der Bauarbeiten, die uns nun für das Frühjahr 2022 versprochen wurde.

Eine besondere Ehre wurde Rosenberg als Austräger der 30. Neckar-Odenwald-Tage mit fünf Veranstaltungen zuteil. Rosenberg hat sich in einem kleineren, corona-konformen Programm hervorragend präsentiert. Zum Jahresende wird das Standesamt Rosenberg in das neue gemeinsame Standesamt Osterburken aufgehen. Die fachlichen und personellen Voraussetzungen sind enorm und gerade für kleine Gemeinden ein nicht zu unterschätzender Aufwand.

Der Gemeinderat vergab die Abbrucharbeiten für das „Areal unterhalb der Kirche“ und schafft damit die Voraussetzungen für eine Neubebauung. Die Abbrucharbeiten erfolgen im Januar 2022 und werden das Gesicht der Ortsmitte verändern.

Und dann hat doch eine Böe des Sturm „Ignatz“ die 150 Jahre alte Linde am Lindenbrunnen gefällt und damit ein Stück Geschichte einfach weggefegt.

Thema : Das Jahr 2021 in der Region Odenwald-Tauber

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    „Seit 22 Monaten sind wir im Sieben-Tage-Betrieb in der Pandemiebekämpfung.“ Landrat Christoph Schauder war von Anfang an dabei. Als Erster Landesbeamter leitete er den Arbeitsstab Corona, als Landrat trägt er die volle Verantwortung.

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    Immer mehr Gemeinderäte im Kreis mussten sich im vergangenen Jahr mit Bauanträgen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschäftigen. Diese Sparte bei den Erneuerbaren Energien stieß jedoch nicht überall auf uneingeschränkte Zustimmung.

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  • Bürgermeisterwahlen 2021 Setzt sich Generationswechsel in den Rathäusern im Main-Tauber-Kreis fort?

    Grünsfeld, Wittighausen, Boxberg, Ahorn, Weikersheim – in fünf Kommunen des Kreises fanden im zu Ende gehenden Jahr Bürgermeisterwahlen statt. In zwei Fällen wurden die Amtsinhaber mit überwältigender Mehrheit von mehr als 85 Prozent für acht weitere Jahre bestätigt, in den drei anderen Gemeinden haben drei junge Kommunalpolitiker die Nachfolge dreier erfahrener Rathauschefs übernommen und wollen deren erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Bürger fortsetzen. Joachim Markert in Grünsfeld (hier gab es lediglich einen Dauerkandidaten als Mitbewerber) und Marcus Wessels in Wittighausen hatten frühzeitig ihren Hut in den Ring geworfen – und schlussendlich auch keinerlei Probleme, an die ersten acht Amtsjahren eine weitere Legislaturperiode dranzuhängen. Die Zustimmung der Bürger war jeweils sehr hoch und gilt für beide Rathauschefs als positive Basis für die kommenden Jahre. {element} Anders gestaltet sich die Situation in den weiteren Kommunen, in denen gewählt wurde. Dort weht in den Verwaltungen ein frischer Wind. Die Bürger setzten voll und ganz auf einen Generationswechsel – ein Trend, der in vielen Gemeinden in der Region erkennbar ist. {furtherread} Mit Benjamin Czernin, der in Ahorn einen Gegenkandidaten hatte, hat das jüngste Gemeindeoberhaupt im Kreis seine Arbeit aufgenommen. Nur wenig älter ist die Boxberger Bürgermeisterin Heidrun Beck, erste Frau an der Spitze Verwaltung in der Umpfertalstadt. Und auch in Weikersheim folgt auf Klaus Kornberger mit Nick Schuppert ein junger Rathaus-Chef. Ein Trend, der bald noch mehr Schule macht?

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