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Gesamtwehr Rosenberg zog Bilanz - In den Abteilungen hat es mehrere personelle Veränderungen gegeben / Ehrungen und Wahlen

Jan Schreiweis ist der neue Gesamtkommandant

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Langjährige und verdiente Mitglieder der Rosenberger Feuerwehr wurden geehrt. Das Bild zeigt sie mit den beiden neuen Kommandanten Jan Schreiweis und Heiko Hoßfeld, Bürgermeister Ralph Matousek sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Bruno Noe. © Helmut Frodl

Rosenberg. Berichte, Ehrungen, Wahlen und Informationen über den geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses Rosenberg standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Gesamtwehr in der Mehrzweckhalle in Sindolsheim.

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Nach der Begrüßung ließ der kommissarische Gesamtkommandant Jan Schreiweis den Tätigkeitsbericht der letzten beiden Jahre folgen, die Corona-bedingt für alle nicht einfach waren. Versammlungen, Fortbildungen und Übungen wurden eingeschränkt oder gar abgesagt. Der Feuerwehrdienst lief aber auf „kleiner Flamme“ weiter.

Seit der letzten Jahreshauptversammlung haben sich mehrere personelle Veränderungen ergeben. So hatte der bisherige stellvertretende Kommandant und Gesamtgerätewart seine Ämter niedergelegt. Der seitherige Kommandant ist nach seinem Wegzug aus der Wehr ausgeschieden, und auch der stellvertretende Gerätewart hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Dank galt Edwin Unangst, der sich bereiterklärt hatte, das Amt des stellvertretenden Kommandanten bis zur nun anstehenden Wahl zu übernehmen.

Nach 36 Jahren wurde im März für die Abteilungswehr Hirschlanden ein neues Feuerwehrfahrzeug in Dienst gestellt. Der Neubau eines neuen Gerätehauses für die Abteilung Rosenberg wurde im Gemeinderat beschlossen, die Planungen zur Realisierung laufen auf Hochtouren. Mitte Oktober fand bei der Firma Magna eine Großübung statt, an der 112 Personen mit 21 Fahrzeugen teilnahmen. An der kreisweiten Katastrophenschutzübung „Petrus 21“ war die Rosenberger Feuerwehr ebenfalls beteiligt.

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Zum Schluss seiner Ausführungen ging Kommandant Schreiweis noch auf die Statistikzahlen ein. 2020 hatte die Gesamtwehr insgesamt 79 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen, 29 Atemschutzgeräteträger, elf Gruppen- und fünf Zugführer. Die Jugendfeuerwehr hatte 28 Mitglieder, 17 Mitglieder gehörten der Alterswehr an. Die Wehr rückte zu neun Einsätzen aus.

Im Vereinsjahr 2021 gehörten der Gesamtwehr 79 aktive Floriansjünger an, darunter 17 aus Sindols-heim, 35 aus Hirschlanden und 29 aus Rosenberg. Die Jugendfeuerwehr verfügt über 22 Mitglieder, sieben Einsätze waren zu verzeichnen.

Den Tätigkeitsbericht der Jugendfeuerwehr erstattete Klaus Baumann. Wie er sagte, habe die Corona-Pandemie die Jugend stark getroffen, denn dort ging teilweise gar nichts mehr. Geplante Veranstaltungen wie die „Halloween“ Party sowie ein Treffen mit der Jugend aus Merchingen mussten abgesagt werden. Die Weihnachtsaktion wurde zu einem nicht zu erwartenden Erfolg. In diesem Jahr fanden bisher acht Übungen der Jugend statt. Die beiderseitige Zusammenarbeit zwischen Hirschlanden und Rosenberg bezeichnete Baumann als sehr gut. Man hoffe, dass man auch Kinder aus Sindolsheim erreicht, die in der Jugendfeuerwehr mitarbeiten möchten. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Weihnachtsaktion in Vorbereitung.

Die Entlastung nahm der stellvertretende Kreisbrandmeister Bruno Noe vor. Sie erfolgte einstimmig.

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Die Neuwahl des Kommandantenteams leitete Bürgermeister Ralph Matousek. In geheimer Wahl wurde Jan Schreiweis mit 45 abgegebenen Stimmen einstimmig zum neuen Gesamtkommandanten gewählt. Sein Stellvertreter wurde Heiko Hossfeld mit 37 abgegebenen Stimmen. Ein weiterer Stellvertreter konnte nicht gewählt werden, weil sich kein Feuerwehrkamerad für diesen Posten zur Verfügung stellte.

Zum neuen Gesamtjugendwart wurde Klaus Baumann gewählt, er erhielt mit 45 abgegebenen Stimmen das einstimmige Votum der Feuerwehrkameraden.

Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze sowie einer Ehrenurkunde wurden für ihre 15-jährige aktive Tätigkeit und Treue zur Feuerwehr Thomas Frey und nachträglich Andreas Rau und Peter Vogt ausgezeichnet sowie Jochen Stätzler, Ralph Matousek, Tobias Rüttenauer, Sina Ullrich, Dominik Schulz, Simon Stapf und Andre Ilzhöfer geehrt.

Für ihren 20-jährigen pflichtbewussten Einsatzdienst wurden Matthias Schlander, Bernd Kautzmann, Hans-Ullrich Huber, Andreas Rau und Peter Vogt geehrt. Mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre treuen Dienst bei der Feuerwehr wurden Walter Baumann, Klaus Hübsch, Rainer Hambrecht und Achim Fahrbach ausgezeichnet.

Bevor Bürgermeister Ralph Matousek die Pläne und Kosten für den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses vorstellte, machte er noch einen kurzen Schwenk zur Ausbildung. Auch er bat die Feuerwehrkameraden, sich zu Lehrgängen im nächsten Jahr an der Feuerwehrschule in Bruchsal anzumelden.

Es fehlen zudem Gruppenführer, die bei den Einsätzen Verantwortung übernehmen. Es müsse ein weiterer Aufbau von „unten“ her erfolgen, um den qualifizierten Fortbestand der Wehr auch in Zukunft zu gewährleisten. F

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