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Sindolsheimer Ortschaftsrat tagte

In der „Matzenklinge“ sind noch Bauplätze frei

Antrag auf zukünftiges Erweiterungsgebiet vom Regionalverband abgelehnt. „Tempo-30-Zonen“ ein Thema

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Im Baugebiet Matzenklinge sind noch einige Bauplätze frei. © Helmut Frodl

Sindolsheim. Mehrere interessante Punkte standen auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Sindolsheimer Ortschaftsrates.

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Ortsvorsteher Jürgen Fuchs informierte das Gremium dabei über die bauliche Entwicklung des Ortsteils. Der Ortschaftsrat habe sich am 11. März in nichtöffentlicher Sitzung Gedanken gemacht, wie es mit der baulichen Entwicklung weitergehen soll, wenn die Bauplätze im Adeldornring II und III verkauft sind.

Beim Regionalverband habe man das Gewann „Taubenhecken“ als zukünftiges Erweiterungsgebiet eingereicht. Die geplante Bebauung soll jedoch nicht über das ganze Gewann gehen, sondern von der jetzt bestehenden letzten Häuserreihe in der Kronenstraße bis zum Wiesenweg, der das Gewann in der Mitte durchquert. Da aber in den Abschnitten Adeldornring II und III noch insgesamt 15 Bauplätze frei sind, wurde der eingereichte Antrag zunächst abgelehnt, sagte Fuchs. Man solle potentielle Flächen im Ort nutzen. Die Gemeinde werde daher zukünftig schauen, ob es Sinn macht innerörtliche, alte Anwesen zu erwerben, diese abzubrechen und dort wieder neue Bauplätze entstehen zu lassen. Dies sei jedoch nach Meinung des Ortsvorstehers von heute auf morgen nicht machbar.

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Eine andere Möglichkeit wäre, dass die privaten Bauplatzbesitzer ihre Grundstücke zum Verkauf anbieten. In der Bergstraße und in der Eichenstraße seien jeweils noch zwei und in der Lindenstraße noch ein Bauplatz in Privatbesitz.

Weiteres Thema war das Anlegen von neuen Urnengräbern im Sindolsheimer Friedhof. Aktuell sind noch vier Urnengräber frei, im nächsten Jahr werden drei aktuell belegte Urnengräber frei. Um für die Zukunft vorbereitet zu sein, sollen in Abteilung III in der Nähe der Leichenhalle neun neue Urnengräber angelegt werden. Im gleichen Arbeitsgang soll ein Weg aus Rasengittersteinen vor den Urnengräbern zur Wasserentnahmestelle errichtet werden.

Das Thema „Tempo-30-Zonen“ in Wohngebieten ist nicht nur in Sindolsheim sondern auch in den anderen Ortsteilen der Gesamtgemeinde ein Thema. Sowohl in Hirschlanden als auch in Rosenberg bestehen schon solche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Da es immer wieder auch in Sindolsheim zu Beschwerden wegen überhöhter Geschwindigkeit komme, soll in ganzen Wohngebieten eine Reduzierung der Geschwindigkeit erfolgen. Dies wäre in den Wohngebieten „Adeldornring“, Kronenstraße, Eichenstraße, Waldstraße, im Bereich Tan-nengarten und der Bergstraße wie auch in der Marktstraße möglich. In der Landstraße L 518, der Lammstraße und der Vorstadtstraße Richtung Hohenstadt würden keine Änderungen erfolgen. Eine geplante Verkehrsschau im September soll aufzeigen, ob das geplante Vorhaben realisierbar ist.

Die Geschwindigkeitsmessungen am Ortseingang bei der Firma Vogt würden zwischenzeitlich eine große Wirkung zeigen.

Die Baufirma Krieger aus Bruchsal wird bis zum 30. September eine separate Stromversorgung für den neuen Mobilfunkmasten an der Wasserscheune bauen. Während der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Bofsheimer Straße mit Ampelregelung erforderlich. Tannenstraße und Bergstraße bleiben weiterhin befahrbar.

Wie der Ortsvorsteher weiter informierte, errichtet die Telekom auf dem Bürogebäude der Firma Meisel einen weiteren eigenen Mobilfunkmasten mit einer Höhe von 15 Metern, der das Ortsbild verändern dürfte. Der Ortschaftsrat sieht durch diese Maßnahme eine Überversorgung, man könne aber gegen diese Entscheidung nichts machen und müsse diese so hinnehmen. In der Bofsheimer Straße werden vier neue Straßenlampen mit LED- Leuchten aufgestellt, zusätzlich eine weitere an der Bushaltestelle in der Luckengasse.

Wie Ortsvorsteher Jürgen Fuchs unter Punkt „Verschiedenes“ informierte, waren bisher in Sindolsheim 22 ukrainische Flüchtlinge untergebracht. Vor Ort sind derzeit noch zwölf. Das Darrenfest findet am 10. und 11. September statt. F

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