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In Münstertal - Bischof Christian Würtz weiht den Rosenberger Andreas Schnarz zum Ständigen Diakon

„Im Glauben und Vertrauen auf Gott wachsen“

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Rosenberg. „Das Geschenk der Liebe und Gnade Gottes möchte ich mit anderen Menschen teilen“, sagt Andreas Schnarz aus Rosenberg. Gemeinsam mit zwei weiteren Männern wird er am Sonntag, 21. November, 10.30 Uhr) von Weihbischof Christian Würtz in einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Trudpert in Münstertal zum Ständigen Diakon geweiht. „Ständig“ heißt, dass Andreas Schnarz immer Diakon bleiben wird – im Gegensatz zu Priestern, bei denen der Diakonat eine Vorstufe zur Priesterweihe ist.

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Seine Berufung zum Diakonat ziehe sich wie ein „roter Faden“ durch sein Leben und nehme seinen tiefen Ursprung in seiner frühen Kindheit, betont Andreas Schnarz: „Meine Berufung selbst kann ich nicht an einem bestimmten Tag festmachen, ich bin jedoch sehr dankbar für den Tag, an welchem mir Gott den Mut und die Kraft gegeben hat, ‚Ja‘ zu sagen, mich auf den Weg zum Diakonat zu machen.“

So fühle er sich „zutiefst von Gott geliebt und meine Antwort auf seine Zuneigung ist mein ‚Ja‘ zu seinem Ruf. Im Gebet und im Dialog mit Gott wird mir immer wieder klar, dass mein Leben kein Besitz ist, welchen ich verteidigen muss, sondern vielmehr ein Geschenk Gottes, welches ich mit anderen Menschen teilen darf.“

Andreas Schnarz ist und war in seiner Heimatgemeinde in verschiedenen Funktionen aktiv: So wirkt er als Wort-Gottesdienst-Leiter und Kommunionhelfer und war Mitglied des Pfarrgemeinderats der Seelsorgeeinheit sowie des Gemeindeteams in seiner Heimatgemeinde. Ebenso ist er Mitglied der Ökumenischen Hospizgruppe Adelsheim-Osterburken-Seckach und seit 2019 ausgebildeter Hospizbegleiter.

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Andreas Schnarz arbeitet als Zollbeamter und ist nebenamtlich als Lehrender in der Aus- und Fortbildung im Fachbereich Ethik tätig: „In meinem sehr abwechslungsreichen und interessanten beruflichen Kontext habe ich viel mit Menschen zu tun, die meinen Berufungsweg kennen und so in den verschiedensten Lebenssituationen auf mich zukommen und das Gespräch suchen“, sagt er. „Hier kann ich die Menschen da abholen, wo sie sich gerade in ihrem Leben befinden und ihnen durch und mit meinem Glauben Hoffnung und Zuversicht zusprechen.“

Der angehende Diakon wird auf seinem Weg von seiner Frau und seiner Familie unterstützt. „Meine Ehefrau hat von Anfang an an meinen Weg geglaubt, ihn begleitet und unterstützt. So hält sie mir, sowie meine ganze Familie, nicht nur buchstäblich den ‚Rücken frei‘, sondern sitzt mit mir im gleichen Boot.“

Andreas Schnarz betont, dass für ihn schwierige Lebenssituationen prägend waren, „die ich durch meinen Glauben im tiefen Vertrauen auf Gott erleben und meistern durfte. So konnte ich in meinem Glauben und im Vertrauen auf Gott wachsen und kann dies hoffentlich auch in Zukunft.“ Ein Rückzugsort ist für ihn neben seinen kirchlichen Aktivitäten und Gottesdienstbesuchen sowie den regelmäßigen Gebeten „meine Werkstatt, in welcher ich beim Drechseln und Werken Ruhe und Ausgleich finden kann“.

Seinen seelsorglichen Dienst als Diakon wird der 48-Jährige in seiner Heimatgemeinde St. Karl Borromäus in Rosenberg, ebenso in seiner Seelsorgeeinheit ausüben. Andreas Schnarz will als Diakon seinen Schwerpunkt in die Sterbe- und Trauerbegleitung legen, mit Besuchen von kranken und sterbenden Menschen, mit Spendung der Krankenkommunion, der Begleitung von Sterbenden sowie Gesprächen mit den Kranken und Angehörigen. Ebenso wird er die Mitglieder der Hospizgruppe seelsorglich und spirituell begleiten. „Für mich war und ist es schon immer eine Freude gewesen, Menschen zu helfen, egal wem und egal in welcher Lebenssituation er oder sie sich gerade befand“, betont er.

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