Goldene Hochzeit - Harald und Hannelore Rudoletzky feiern das 50-jährige Bestehen ihrer Ehe Große Leidenschaft für das Bergwandern

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Das Ehepaar Rudoletzky feiert am Samstag seine Goldene Hochzeit. © rudoletzky

Hirschlanden. In 50 Jahren viele Wege vertrauensvoll miteinander gegangen, ist das in Hirschlanden lebende Ehepaar Harald und Hannelore, geborene Arnold, Rudoletzky. Dabei haben sie manches Hindernis und manche Hürde gemeinsam genommen. So können die beiden am Samstag voller Zufriedenheit das Fest der Goldenen Hochzeit feiern, zu dem ihnen von verschiedenen Seiten Gratulationen und beste Wünsche zugehen.

Flucht über Österreich

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Harald Rudoletzky wurde 1944 in Priesenitz (Brünn), Tschechoslowakei, geboren. Gerade einmal zehn Monate alt, überlebte er im Mai 1945 den „Brünner Todesmarsch“, ehe ihn der weitere Fluchtweg über Österreich nach Seckach ins Aufnahmelager Klinge führte. Später wohnte er in Bronnacker, Hohenstadt und dann 1950 in Eubigheim. Seine im Jahr 1946 in Hirschlanden geborenen Frau Hannelore heiratete er dort am 23. Januar 1971. Zunächst wohnte das junge Paar auch dort, bevor es dann nach Mosbach zog, damit Harald Rudoletzky seiner Arbeitsstelle näher war. Nach der Geburt ihrer Tochter, zog das Paar 1973 jedoch wieder zurück nach Hirschlanden in das Elternhaus von Hannelore. 1979 wurde dann auch ein Sohn geboren.

Harald Rudoletzky begann 1958 eine Lehre als Schriftsetzer und war nach seiner Ausbildung als Metteur und später als Fotosetzer in der Druckerei Eiermann in Mosbach tätig. Über 15 Jahre bearbeitete er dort die Mitgliederzeitschrift des Odenwaldklubs „Die Dorflinde im Odenwald“. 1987 wechselte er in einen Kalenderverlag, in dem er weitere 17 Jahre als Operator und in der Montage tätig war.

An seine berufliche Tätigkeit erinnern Harald Rudoletzky heute noch Setzerei-Utensilien, beispielsweise ein Schriftkasten sowie rund 800 Bücher, die auch für Museen interessant sein könnten.

Fußball als große Leidenschaft

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Die große Leidenschaft Harald Rudoletzkys in jungen Jahren war der Fußball. 1959 hat er die A–Jugend des FC Eubigheim mitgegründet. Er spielte ab 1960 samstags in der Jugend- und sonntags in der Seniorenmannschaft. Dazu musste aber zu jedem Spiel eine Freigabebescheinigung beim damaligen Fußballfachwart in Adelsheim geholt werden. Das erste Spiel bei den Senioren hatte er bereits 1958 beim Pfingstsportfest in Ballenberg bestriten. Verletzungsbedingt endete seine aktive Fußballzeit 1982.

Ehefrau Hannelore arbeitete in verschiedenen Firmen, so unteranderem im Arzneimittelgroßhandel Kapferer in Mosbach sowie bei Salamander in Osterburken.

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Das Paar ist ebenfalls vom Bergwandern und dem Klettersteiggehen begeißtert. In über 50 Wanderjahren wurden viele Touren in den deutschen, österreichischen und schweizer Alpen unternommen, überwiegend waren die beiden aber in den italienischen Dolomiten unterwegs.

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Heute ist das Ehepaar in der Natur bei Kurzspaziergängen anzutreffen, um mit dem Fotoapparat die Schönheiten in Bildern festzuhalten. Freude haben beide zudem an der Gartenarbeit. Sie sind weiterhin Mitglieder in verschiedenen Vereinen wie dem FC Eubigheim, Deutschen Alpenverein oder der Rheumaliga. Im DRK haben sie beide an nahezu 210 Blutspenden teilgenommen. Das Ehepaar freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre in Gesundheit. Z