Fest in Rosenberg - Firma feierte im Beisein zahlreicher Ehrengäste und Mitarbeiter die gelungene Werkserweiterung / Landrat: "Wer investiert, glaubt an die Zukunft in diesem Ort" "Getrag ist ein innovativer Partner der Wirtschaft"

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Zahlreiche Ehrengäste würdigten das Engagement der Firma Getrag und ihrer Mitarbeiter bei der Feier zum Abschluss der Werkserweiterung in Rosenberg. Das Bild zeigt von links Bürgermeister Gerhard Baar, Architekt Lenk, Werkleiter Schwarz, Geschäftsführer Dr. Stefan Weng, Lothar Harlacher vom Betriebsrat und Landrat Dr. Achim Brötel mit weiteren Mitgliedern der Getrag-Geschäftsleitung.

© Helmut Frodl

"Wir haben es geschafft" lautete das Motto der Feier zum Abschluss der Werkserweiterung bei Magna Getrag am Standort Rosenberg.

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Rosenberg. In den letzten beiden Jahren wurde das Werk kräftig erweitert und somit Platz geschaffen für neue Produkte. So wurden Fertigungseinrichtungen und Montageanlagen verlagert und der bestehende Maschinenpark nahezu komplett umgekrempelt. Diese anspruchsvolle Phase ist jetzt bewältigt.

Geschäftsführer Dr. Stefan Weng bedankte sich bei allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern. "Sie haben eine besondere Herausforderung mit großer Bravour gemeistert", würdigte er die Leistungen der Mitarbeiter. Durch diese erfolgten Umbaumaßnahmen und der Betriebserweiterung um weitere 3500 Quadratmeter Produktionsfläche sei das Rosenberger Werk, so Dr. Weng, weiter zum modernen Vorzeigewerk Nummer eins von Magna in Deutschland ausgebaut worden. "Darauf können alle Beschäftigten hier vor Ort sehr stolz sein", bekräftigte er.

Zu diesem besonderen Event begrüßte Werkleiter Jörg Schwarz eine Vielzahl von Ehrengästen. Der An-lass sei für das Rosenberger Werk ein ganz besonderer, denn es sei der Abschluss eines ganz großen Projektes am hiesigen Standort. Seinem großen Team, so Schwarz, gelte ein besonderer Dank, denn jeder einzelne Mitarbeiter habe zum Erfolg beigetragen. Sei es durch enormen Einsatz oder während der Anlaufphase oder auch, dass die richtigen Entscheidungen getroffen wurden. Zu Recht trage die Veranstaltung das Motto: "Wir haben es geschafft."

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Der verantwortliche Projektleiter bei der Umsetzung, Necmettin Uyar, sprach von einem stolzen Tag für den Rosenberger Standort. "Die Aufgabenstellung zur Umsetzung des Projektes war komplex und so mussten im Laufe der Arbeiten mit der Getriebeverlagerung von Rastatt nach Rosenberg viele Prozesse neu entwickelt werden", erläuterte er. Die Auslastung sei sehr gut und zwischenzeitlich wurden ab Jahresbeginn 70 neue Kollegen eingestellt. Sein abschließender Dank galt der großen "Mannschaft".

Geschäftsführer Dr. Stefan Weng freute sich in seiner Ansprache, dass nunmehr ein neuer Premiumkunde geworben werden konnte, dessen Getriebe in Rosenberg gefertigt werden. Für dieses große entgegengebrachte Vertrauen bedankte er sich bei Dr. Oliver Doerfel aus dem Hause Daimler. Stolz könne man aber auch auf alle Kollegen sein, die eine fulminante Leistung ablieferten, die schnell und flexibel seien. Getrag partizipiert von diesem Projekt, denn von Rosenberg aus könne man jetzt schon einen zweiten Premiumkunden bedienen. Getrag habe in das Rosenberger Werk viel investiert, wo ein manuelles Schaltgetriebe gefertigt wird. Nach Dr. Wengs Meinung wird dieses Getriebe auch noch in den nächsten zwanzig Jahren eine Zukunft haben. Seitens der Daimler AG bedankte sich Dr. Oliver Doerfel für die gute und schnelle Umsetzung des Projektes innerhalb der letzten 16 Monate.

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Man stand unter Zeitdruck und alle Hürden wurden gemeinsam zwischen den beiden Firmen Daimler und Magna Getrag erfolgreich gemeistert. Die Firma Getrag bezeichnete Dr. Oliver Doerfel als einen "innovativen Partner der Wirtschaft, der eine gute Qualität herstellt". Er dankte abschließend zu diesem Projekterfolg und überreichte Werkleiter Schwarz symbolisch ein Zahnrad. Die Grüße des Neckar-Odenwald-Kreises überbrachte Landrat Dr. Achim Brötel. Die Firma Getrag zeichne sich schon immer dadurch aus, dass sie auf dem neuesten Stand der Technik sei.

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"Sehr wichtig ist, dass diese Werkserweiterung sowohl den Standort und insbesondere auch die Arbeitsplätze hier in Rosenberg auf Jahre hinaus nachhaltig sichert", betonte der Landrat.

"Wer investiert, glaubt nicht nur ganz allein an seine Zukunft. Wer investiert glaubt vielmehr vor allem an seine Zukunft genau an dem Ort, an dem er baut", erklärte er weiter. Dr. Brötel erinnerte auch an die Anfangszeit der Firma Getrag, die vor 47 Jahren ihren Betrieb in Rosenberg aufnahm. "Getrag ist hier zweifelsohne zu einer ganz besonderen Erfolgsgeschichte geworden", so der Landrat. "Davon künden nicht nur zahlreiche Erweiterungsbauten, sondern insbesondere auch eine wirklich beeindruckende Ausweitung der Fertigungskapazitäten und die engagierten Mitarbeiter", sagte der Landrat weiter.

Der Vorsitzende des Betriebsrates, Lothar Harlacher freute sich ebenfalls über den Abschluss der sehr gelungenen Umbauphase. Es sei ein besonderer Tag. Die ausgesprochenen Lobesworte bezeichnete Harlacher als berechtigt, denn alle Kollegen hätten hervorragende Leistungen erbracht. Heute könne man diese Erfolgsgeschichte feiern.

Er erinnerte auch in dieser Euphorie an das Jahresende 2015, wo das Getrag Werk Rosenberg schon ein drohendes "Auslaufmodell" ohne Zukunftsperspektiven gewesen sei. Eine drohende Schließung wäre für die Region dramatisch gewesen. F