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Bei der Ortschaftsratssitzung in Hirschlanden - Neuregelung der Wasserentnahmestelle ein Thema

Einige Bürger bereits „emotional bewegt“

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Die Entnahmemenge wird zukünftig auf 500 Liter pro Woche begrenzt. Wer ein 1000 Liter Fass besitzt, darf dies also alle zwei Wochen befüllen. © Helmut Frodl

Hirschlanden. „Die Neuregelung für die Nutzung der Wasserentnahmestelle in Hirschlanden hat einige Bürger bereits emotional bewegt“, sagte der Ortsvorsteher bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats.

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Die Entnahmestelle am alten Waaghaus wird inzwischen von 103 schlüsselberechtigten Familien des Dorfes genutzt.

In den vergangenen Jahren war die Niederschlagsmenge zunehmend rückläufig, was zu einer erheblichen Entnahmemenge geführt hat, was sich beim Klimawandel noch weiter verschärfen wird.

Bisher, so Herrmann, war es so geregelt, dass die wöchentliche Entnahmemenge pro Nutzer auf 1000 Liter begrenzt wurde, sobald der Wasserstand der Schulbrunnenstube auf unter 15 Meter gesunken war. Damit bei großen Entnahmemengen weiter ein dauerhafter Betrieb möglich ist, sollte man die Entnahmemenge weiter deckeln. Gleichzeitig müsse man über Sanktionen nachdenken, für den Fall, dass die bisher festgelegten Regeln nicht eingehalten werden.

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Nach kurzer Diskussion sprach sich der Ortschaftsrat einstimmig für neue Nutzregeln der Wasserentnahmestelle aus. Die Entnahmemenge wird zukünftig auf 500 Liter pro Woche begrenzt. Wer ein 1000 Liter Fass besitzt, darf dies also alle zwei Wochen befüllen. Es ist auch untersagt, das Wasser nach außen, in andere Dörfer, zu liefern. Diese neue Regelung soll gewährleisten, dass für alle Entnahmeberechtigten eine möglichst lange und gerechte Nutzung der Wasserstelle gewährleistet ist. F

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