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DRK Rosenberg - Jahreshauptversammlung für 2019 und 2020 / Neue Aufgaben kamen dazu

DRK Ortsverein Rosenberg war verlässlicher Partner in schwieriger Zeit

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Rosenberg. In etwas ungewöhnlicher Form fand die Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Rosenberg für die Vereinsjahre 2019 und 2020 in der Sindolsheimer Mehrzweckhalle statt. Die Pandemie bremste auch den Hilfsverein aus. So fanden im vergangenen Jahr fast keine Aktivitäten statt.

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2020 keine Aktivitäten

Man sei froh, dass es jetzt langsam wieder losgeht und sich die Mitglieder zu den Gruppenstunden treffen können, so Vorsitzender Dirk Baumann zur doch kleinen Mitgliederschar. Wie er berichtete, fanden 2019 die Haus- und Straßensammlung, die Blutspendeaktion sowie Altkleidersammlungen statt. 2020 bestanden dann kaum Möglichkeiten, Aktivitäten durchzuführen.

Sammlungen und auch die Dienstabende mussten bedingt durch die Corona-Pandemie ausfallen. Die Helfer-Vor-Ort-Gruppe des Vereins musste ebenfalls ihre Dienste einstellen. Baumann hoffte, dass der Verein dieses Jahr wieder „leben“ kann.

Bereitschaftsleiter Pascal Rückheim berichtete, dass man in den beiden Jahren rund 120 Stunden Sanitätsdienst und rund 30 Notfalleinsätze leistete. Auch in seinem Bereich war ein deutlicher Rückgang der Aktivitäten zu verzeichnen. Rückheim freute sich, dass die Arbeit nun wieder beginnen kann, und bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Unterstützung in der schwierigen Zeit, die auch für den DRK-Ortsverein Rosenberg sehr ungewöhnlich war und es teilweise noch sei.

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Die Leiterin des Jugendrotkreuzes, Dagmar Baumann, informierte, dass auch die Jugendarbeit, die eigentlich im Verein ganz oben stehe, im vergangenen Jahr stark eingeschränkt werden musste. Die große Gruppe sei in zwei kleinere unterteilt worden. In den Gruppenstunden wurde die Erste Hilfe gelernt. Ganz wichtig waren auch das Spielen und der Spaß. Bei der Arbeit des Vereins brachten sich die Kinder auf vielfältige Weise ein. Man unterstützte bei der Blutspendeaktion und beteiligte sich am Ferienprogramm der Gemeinde. Eine Weihnachtsfeier runde das Jahr 2019 ab.

Ganz anders wurde das Vereinsjahr 2020. Im Januar und Februar gab es noch Gruppenstunden, dann habe die Pandemie den Elan der Gruppen mehr als ausgebremst. Doch jetzt dürfe man sich unter Einhaltung der AHA-Regeln wieder treffen. Dagmar Baumann bedankte sich bei allen Helfern, die die Jugendarbeit unterstützten.

Positiver Kassenbestand

Die Kassenberichte für 2019 und 2020 erstattete Marco Baumann. Trotz rückläufigen Umsatzes gebe es einen positiven Kassenbestand. Die Prüfer hatten keine Beanstandungen. Die Entlastung des Vorstands unter der Leitung von Ralph Matousek erfolgte einstimmig. Die ursprünglich geplanten Ehrungen langjähriger Mitglieder wurden auf nächstes Jahr verschoben.

In seinem Grußwort sprach Bürgermeister Matousek von einem „besonderen Jahr“ auch für die Vereine. In der Pandemie seien für das DRK ganz andere Aufgaben dazu gekommen. Der Ortsverein sei in den schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner und eine große Stütze in der Gemeinde gewesen. Die Helfer-vor-Ort-Gruppe engagiere sich nicht nur im Ort, sondern auch in den Nachbargemeinden Ahorn und Ravenstein. Die gute und wichtige Arbeit der DRK-Mitglieder sei unbezahlbar.

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Lobend sprach sich der Bürgermeister auch über die Arbeit der Jugend aus. Als kleines Zeichen des Dankes überreichte er einen Tankgutschein. Ralph Matousek bat die Mitglieder, dem Verein auch weiter die Treue zu halten.

Kreisgeschäftsführer Steffen Horvath und Kreisbereitschaftsleiter Dominic Burger-Graseck dankten den Mitgliedern für die geleisteten Dienste, bei denen die Menschlichkeit im Vordergrund stehe. Das DRK habe mit einer schwierigen Zeit zu kämpfen gehabt. Rosenbergs Ortsvorsteher Sven Baumann bedankte sich bei den Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz. Es werde eine tolle Arbeit geleistet, sei es bei der Jugend oder auch in der Helfer-vor-Ort-Gruppe.

Abschließend bat der Bürgermeister, die Blutspendetermine, insbesondere was auch den Termin in der Sindolsheimer Halle betrifft, künftig besser mit dem DRK-Blutspendedienst abzustimmen, denn beim letzten Termin im Mai hätten mehrere Blutspender abgewiesen werden müssen. In seinem Schlusswort wünschte sich Vorsitzender Baumann, dass bald wieder Normalität in der Vereinsarbeit eintritt. F

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