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Gemeinderat Rosenberg - Im alten Ortskern wird eine Neubebauung angestrebt / Bestehende Gebäude werden dokumentiert

Der Abbruch soll im Januar erfolgen

Von 
Helmut Frodl
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Unterhalb der evangelischen Kirche in Rosenberg wird alte Bausubstanz abgebrochen, um Platz zu schaffen für eine Neubebauung. © Helmut Frodl

Die geplante Neubebauung des Areals unterhalb der evangelischen Kirche in Rosenberg kommt voran. Die Abbrucharbeiten für sieben Gebäude wurden im Gemeinderat vergeben.

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Hirschlanden. Die Gemeinde Rosenberg hat über mehrere Jahre die Gebäude unterhalb der evangelischen Kirche im Ortsteil Rosenberg erworben, um langfristig eine Neuordnung beziehungsweise Neubebauung anzustreben. Um eine Bebauung des Areals zu ermöglichen, ist ein Abbruch der bestehenden Gebäude erforderlich. Für die Abbrucharbeiten hat die Gemeindeverwaltung einen ELR-Antrag gestellt, der mit einer Förderung von 100 000 Euro bewilligt wurde.

Drei Angebote gingen ein

Gemeinderat in Kürze

In der Bürgerfragestunde wurde der fehlende „Fluchtweg“ im Rathaus angesprochen.

Weiterhin wurde angeregt, dass sich die Gemeinde an der Aktion „Gelbes Band für die Obstbäume“ beteiligen sollte.

Eine Nachfrage betraf den „Werbeflyer“ über die Gesamtgemeinde Rosenberg, der schon lange auf der Wunschliste steht und bisher noch nicht von der Verwaltung angegangen wurde. Zeitliche Ressourcen, so der Bürgermeister, ließen bisher eine Realisierung noch nicht zu. Man arbeite jedoch daran.

Der Gemeinderat hat eine neue Gebührensatzung für die Gesamtgemeinde Rosenberg beschlossen. Die vorhandene Verwaltungsgebührenordnung über die Erhebung von Gebühren für öffentliche Leistungen der Gemeinde stammte aus dem Jahr 1992. Als Vorlage für den neuen Satzungstext wurde die Mustersatzung des Gemeindetages verwendet. Die für Ro-senberg maßgeblichen Gebührensätze sowie zusätzliche Leistungen wurden aufgenommen, nicht mehr Benötigtes gestrichen. Die neue Gebührensatzung tritt zum 1. November 2021 in Kraft.

Der Abschluss eines neuen Stromliefervertrages wurde nicht wie vorgesehen behandelt, da Anbieter derzeit keinen „festen“ Strompreis nennen können, da der Strompreis stetig ansteigt. Auf Vorschlag der Verwaltung wurde beschlossen, dass der jetzige Vertrag noch ein Jahr weiterlaufen soll. Im Jahr 2023 will sich die Gemeinde dann an der „Bündelausschreibung“ des Gemeindetags beteiligen.

Der Dank des Bürgermeisters galt allen Mitarbeitern der Verwaltung sowie allen Helfern, die bei der Bundestagswahl am Sonntag eine tolle Arbeit geleistet haben. Die Auszählung konnte schnell und problemlos beendet werden. F

Nun wurden mit mehreren Unternehmen Besichtigungstermine vorgenommen, sagte Bürgermeister Ralph Matousek in seinen Erläuterungen. Drei Angebote für die Abbrucharbeiten seien bei der Gemeinde eingegangen. Die Arbeiten umfassen den Abbruch von insgesamt sieben Gebäuden, darunter ist auch das Feuerwehrgerätehaus. Das günstigste Angebot habe die Firma Leis aus Walldürn mit 244 000 Euro abgegeben. An der Gemeinde verbleibt noch ein Kostenanteil von 150 000 Euro.

Die Abbrucharbeiten sollen im Januar 2022 ausgeführt werden. Darüber hinaus erfolgt vorher noch eine Dokumentation der Gebäude für die Ortsgeschichte. Der Gemeinderat vergab einstimmig den Auftrag an die Firma Leis. Zudem wird die Verwaltung ermächtigt, den Bauauftrag zu unterzeichnen.

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Ein relativ „kleiner“ Tagesordnungspunkt der Sitzung war die Vergabe der Ingenieurleistungen für die Erschließungsplanung im Baugebiet „Schindersacker“ im Ortsteil Bronnacker. Das Bebauungsplanverfahren befindet sich im formellen Verfahren. Parallel dazu ist eine Grundlagenplanung mit einer Entwässerungs- und Straßenplanung erforderlich, sagte Bürgermeister Ralph Matousek .

Nachdem das Ingenieurbüro Sack und Partner im Vorfeld bereits Leistungen erbracht hat, wurde das Büro nun zur Abgabe einer Honorarofferte aufgefordert. Das Angebot beläuft sich auf 43 285,67 Euro für den Straßenbau, die Abwasserbeseitigung und die Wasserversorgung. Die anrechenbaren Kosten liegen zusammen bei 320 000 Euro für acht zu erschließende Bauplätze.

Es soll zunächst eine stufenweise Beauftragung bis zur Entwurfsplanung erfolgen. Einstimmig vergab der Gemeinderat die Ingenieurleistungen an das Büro Sack und Partner. Die Gemeindeverwaltung wird ermächtigt, den Ingenieurvertrag abzuschließen.

Spatenstich verschoben

Im Monat September sollte eigentlich der Spatenstich für die zweite Erweiterung des geplanten Baugebietes „Bei den drei Morgen“ stattfinden. Der Termin musste verschoben werden, da die beauftragte Baufirma wegen Arbeitsüberlastung mit den Erschließungsarbeiten nicht mehr beginnen kann. Der Baubeginn wurde auf Frühjahr 2022 soll verschoben. Die Fertigstellung der Erschließung ist für April geplant. Eine unbefriedigende Situation, die sich aber nicht ändern lasse.

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Sindolsheims Ortsvorsteher Jürgen Fuchs sprach nochmals die unbefriedigende Situation am ehemaligen Gasthaus „Krone“ an. Der jetzige Zustand ist ein „Schandfleck“ der nicht so bleiben könne. In den letzten Monaten habe man keinerlei Veränderungen dort festgestellt. „Es ist gar nichts geschehen, um die Schäden zu beheben.“ Fuchs bat die Verwaltung, weitere Schritte einzuleiten, damit eine Renovierung der Außenfassade baldmöglichst erfolgt. Eine andere Möglichkeit wäre der komplette Abbruch des Gebäudes.

Einer von Bürgermeister Ralph Matousek getroffenen Eilentscheidung zum Kauf eines „Probenehmers“ für die Kläranlage in Höhe von 8300 Euro stimmte der Gemeinderat nachträglich zu.

Projekt für Kindergarten

Unter dem Punkt „Informationen“ hatte Bürgermeister Ralph Matousek noch eine erfreuliche Meldung parat. Der evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“ hat sich bei einer Ausschreibung der DLR beteiligt und wurde deutschlandweit unter den besten 50 Kindergärten in das Förderprogramm aufgenommen.

Damit können jetzt einige Projekte vor Ort realisiert werden. Zudem erhalte man eine hundertprozentige Förderung, die höchste im Land, was eine Summe von 216 000 Euro bedeutet.

Das Projekt, welches von Bürgermeister Ralph Matousek und Ortsvorsteher Martin Herrmann begleitet wird, soll im November dem Gemeinderat vorgestellt werden. Die Umsetzung muss bis Ende 2022 erfolgen.

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