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Gemeinderat Rosenberg

Bushaltestellen werden umgebaut

Gemeinde muss eine gesetzliche Vorgabe umsetzen

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F
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Die Gemeinde muss mehrere Bushaltestellen barrierefrei umbauen, wie dies bei der umgebaute Bushaltestelle vor dem ehemaligen Rathaus II schon geschehen ist. © Helmut Frodl

Sindolsheim. Der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen in den einzelnen Ortsteilen war ein Thema in der letzten Sitzung des Rosenberger Gemeinderates vor der Sommerpause.

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Zur Sitzung in der Sporthalle in Sindolsheim begrüßte Bürgermeister Ralph Matousek zahlreiche interessierte Zuhörer. Wie Bürgermeister Matousek sagte, sind die Gemeinden nach Gesetz verpflichtet, die Bushaltestellen des öffentlichen Nahverkehrs nach und nach so umzubauen, dass eine barrierefreie Nutzung möglich ist. Um dies zu gewährleisten, werden im Nahverkehr nur noch Busse eingesetzt, die eine vorgegebene Einstiegshöhe bedienen können.

Gleichzeitig müssen die Bushaltestellen auf dieses Einstiegsniveau angepasst werden. Zudem sind auch taktile Elemente für sehbehinderte Menschen beim Umbau zu berücksichtigen. Im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Rosenberg wurden die Haltestellen am Rathaus und an der Brücke bereits umgebaut. Nunmehr gehe es darum, die anderen Haltestellen der Gemeinde umzubauen.

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mg
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In einem ersten Schritt, so der Bürgermeister, wurde zusammen mit dem Nahverkehr im Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises eine Bewertung vorgenommen, bei welchen Haltstellen ein Bedarf mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis steht. So sei am Bahnhof in Rosenberg ein Ausbau erforderlich, wie auch im Ort Bronnacker, in Hirschlanden sowie in der Luckengasse und am Milchhaus in Sindolsheim.

Für die Haltestellen mit einem Ausbaubedarf wurden Entwurfsplanungen erstellt, die Oswald Geringer vom Büro Sack und Partner (Adelsheim) dem Gemeinderat im Detail vorstellte. Der geplante Ausbau bei den Haltestellen in Hirschlanden wurden zurückgestellt, denn man wolle noch die Entscheidung der zur Fortführung der Frankenbahn abwarten.

Im nächsten Schritt soll ein Förderantrag für Mittel nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gestellt werden. Liegt eine Förderung vor, werden die ersten drei Bushaltestellen dann barrierefrei umgebaut. Die Umbaukosten belaufen sich, so Matousek, auf rund 120 000 Euro und das Ingenieurhonorar auf 19.617 Euro. Der Gemeinderat nahm die Ausbaupläne zustimmend zur Kenntnis und vergab die Ingenieurleistungen zum angebotenen Honorar an das Büro Sack und Partner. F

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