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Ravensteiner Gemeinderat tagte - Auf der umfangreichen Tagesordnung stand unter anderem der Anschluss der Turnhalle in Merchingen ans Nahwärmenetz

Weiterer Schritt Richtung Lebensmittelmarkt

Von 
Helmut Frodl
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Hier soll er einmal „stehen“ – der neue Lebensmittelmarkt im Stadtteil Merchingen. Die Obstbäume wurden zwischenzeitlich gefällt. © Helmut Frodl

Oberwittstadt. Mit einer umfangreichen Tagesordnung befasste sich der Ravensteiner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Gemeinschaftshaus in Oberwittstadt unter der Leitung von Bürgermeister Ralf Killian. Die vorab aufgestellten Stühle im Saal reichten nicht aus, da sehr viele interessierte Zuhörer – darunter zahlreiche Floriansjünger – an der Sitzung teilnahmen.

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Nach den Regularien befasste sich das Gremium mit zwei Bauanträgen, für die es nach den entsprechenden Erläuterungen jeweils grünes Licht gab.

Ravensteiner Gemeinderat in Kürze

Der Ravensteiner Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung den Kauf eines Traktors und eines Aufsitzmähers für den städtischen Bauhof. Das preisgünstigste Angebot für den Traktor legte die Firma Zürn mit 61 000 Euro vor, die auch den Zuschlag erhielt. Beim Kauf des Aufsitzmähers entschied sich der Gemeinderat für das preisgünstigste Angebot der Firma Wolf Baumaschinen (21 869 Euro).

Die Vergabe von Tief-und Rohrleitungsbau der Anschlussleitung an das Wasserwerk Niedernhall zur Erhöhung der Versorgungssicherheit der Trinkwasserversorgung der Stadt Ravenstein war ein weiterer Punkt. Die Baufirma Bokmeier (Bad Mergentheim) legte mit 1 033 937 Euro das preisgünstigste Angebot vor. Bauamtsleiter Timo Behm bezifferte die Gesamtkostenschätzung der Maßnahme „Anschluss an die Wasserversorgung Nordostwürttemberg“ mit 1 384 375 Euro. Der Ravensteiner Gemeinderat stimmte der Vergabe zu. Bürgermeister Ralf Killian hofft, dass mit den Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen wird. Es wird mit einer Bauzeit von 18 Monaten gerechnet.

Erneut stand der Bebauungsplan „Sondergebiet Lebensmittelmarkt“ im Stadtteil Merchingen auf der Tagesordnung. Jürgen Glaser fasste die Ergebnisse der Behördenbeteiligung zusammen und betonte, man mache heute einen weiteren Schritt zum Satzungsbeschluss und zur Realisierung dieses Großprojektes. Der Gemeinderat beschloss erneut die Behandlung und Abwägung der während der frühzeitigen Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen entsprechend des Behandlungsvorschlages des Ingenieurbüros, billigte den Entwurf des Bebauungsplans – und gab diesen für die erneute Offenlegung und zur Beteiligung der Behörden sowie der Beteiligung der Nachbarkommunen gemäß Baugesetzbuch frei.

Unter Punkt „Verschiedenes“ informierte Bürgermeister Ralf Killian Gremium und Bürger darüber, dass derzeit in der Stadt Ravenstein fünf ukrainische Flüchtlinge in privaten Wohnungen untergebracht sind. Weiterer Wohnraum stehe zur Verfügung. Man müsse aber abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Sein Dank galt den Privatleuten, die eine Wohnung zur Verfügung gestellt haben. F

Durch die Verteuerung der Energiekosten hat sich die Verwaltung dazu entschieden, Umbau und Anschluss der Turnhalle in Merchingen ans Nahwärmenetz zeitnah voranzutreiben, so Bauamtsleiter Behm. Dabei handelt es sich um eine überplanmäßige Ausgabe, die nicht im Haushalt vorgesehen war. Im letzten Jahr hatte die Stadt die Möglichkeit, die Sporthalle an das Nahwärmenetz der KWIN Buchen anzuschließen. Wie Behm erklärte, gestalte sich der Umbau wegen der vorhandenen Struktur und des Alters der bestehenden Heizung und Lüftungsanlage als nicht ganz einfach. Das Vorhalten von relativ viel warmem Wasser in kurzer Zeit zur Nutzung der Duschen im Spielbetrieb habe die Kosten in die Höhe getrieben. Die Steuertechnik der Lüftungsanlage an die Nahwärmeanlage wird im Zuge des Umbaus angepasst. Die Firma Stock (Ballenberg) gab mit 24 395 Euro das preisgünstigste Angebot ab. Das Gremium gab dem Eilentscheid statt – und erteilte dem Unternehmen den Auftrag.

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Mit der geplanten Erweiterung des Zentralkindergartens hat sich der Gemeinderat schon des Öfteren befasst. Es wurde eine Zwischenlösung gefunden, denn im ehemaligen Kindergarten in Merchingen laufen derzeit die notwendigen Umbauarbeiten. Dieser soll die nächsten Jahre – bis der Erweiterungsbau in Oberwittstadt steht, geplant ist 2024 – als zusätzliche Einrichtung genutzt werden. Alternativ wolle man aber den Umbau in Oberwittstadt planerisch angehen, so der Bürgermeister. Die vorliegende „Grobanalyse“ sage aus, dass eine Erweiterung auf dem vorhandenen Grundstück jederzeit möglich ist.

Ohne Wortmeldung wurde nach den Ausführungen von Timo Behm das Architekturbüro Wolfram mit der Planung und Erweiterung für die Leistungsphasen 1 bis 4, Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung, beauftragt.

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