Ravensteiner Gemeinderat tagte - Ein Bauantrag sowie die Umlegung einer Wasserversorgungsleitung auf Gemarkung Merchingen standen im Mittelpunkt Von April bis Mai sollen die Bagger rollen

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Merchingen. „Unspektakulär“ war die Tagesordnung, die der Ravensteiner Gemeinderat am Mittwoch im Bürgersaal des Rathauses abzuarbeiten hatte. Nicht einmal 30 Minuten brauchte das Gremium, um die sechs Punkte – im Mittelpunkt standen ein Bauantrag sowie die Vergabe von Arbeiten zur Umle-gung einer Wasserversorgungsleitung auf Gemarkung Merchingen – zu bearbeiten.

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Das Interesse der Bürger war dieses Mal nicht so groß. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Hornung, der die Sitzung leitete, konnte nur wenige Ravensteiner begrüßen. Nachdem es beim ersten Punkt „Bürgerfragen“ keine Wortmeldungen gab, verlas Hauptamtsleiterin Kerstin Nunn die Niederschriften der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung, die einstimmig anerkannt wurden.

Dann befasste sich das Gremium mit einem Bauantrag. Wie Ratschreiber Anton Friedlein erklärte, beabsichtigen die Antragsteller am bestehenden Gebäude auf Gemarkung Hüngheim ein Zimmer anzubauen. Zugleich soll das Dach energetisch saniert und neu eingedeckt werden. Der Anbau erhält zudem ein flach geneigtes Dach. Im Bestand wird das vorhandene Flachdach laut Friedlein durch ein neues ersetzt, die Terrasse soll ein neues Glasdach erhalten. In diesem Bereich besteht kein Bebauungsplan. Die Ertüchtigung des Gebäudes ist zu begrüßen, meinten Ortsvorsteher Sven Seemann sowie Anton Friedlein, der auch darauf hinwies, dass der Ortschaftsrat dem Bauvorhaben zugestimmt hat. Der Gemeinderat folgte ebenfalls einstimmig.

Die Auftragsvergabe zur Umlegung einer Wasserversorgungsleitung auf Gemarkung Merchingen war weiterer Beratungspunkt. Auch hier erläuterte Anton Friedlein den Sachverhalt: Die Stadt beabsichtigt die durch die Flurstücke 217 und 217/1 verlaufende Wasserversorgungsleitung DN 150 durch eine PE-HD-Leitung in DN 180 zu erneuern.

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Für die notwendigen Bauarbeiten wurde eine beschränkte Ausschreibung durch das Ingenieurbüro Sack und Partner (Adelsheim) vorgenommen. Fünf Fachfirmen wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Zum Submissionstermin lagen von drei Firmen Angebote vor.

Nach rechnerischer Prüfung gab die Firma Schweikert GmbH (Oberkessach) mit einer Bruttosumme von 72 620 Euro das preisgünstigste Angebot ab. Gegenüber der ursprünglichen Kostenberechnung einschließlich Baunebenkosten von rund 75 000 Euro wird sich die Maßnahme nunmehr um rund 10 000 Euro auf jetzt 85 000 Euro verteuern und liegt, so Friedlein, rund 13 Prozent über der veranschlagten Kostenberechnung. Die Ausführungszeit ist von April bis Mai vorgesehen. Der Gemeinderat stimmte trotz Kostenüberschreitung dieser notwendigen Maßnahme zu.

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Anfragen aus dem Gemeinderat lagen keine vor. Unter dem Punkt „Informationen“ gab der stellvertretende Bürgermeister Thomas Hornung die in nichtöffentlicher Sitzung getroffenen Beschlüsse bekannt.

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Der Behördenfrühschoppen am Pfingstmarktdienstag, der in den vergangenen Jahren nicht mehr stattfand, soll wieder eingeführt werden.

In der Verwaltung wurde eine Verwaltungsfachangestellte zur Ausbildung ab 1. September eingestellt. Am 27. März wird im Dorfgemeinschaftshaus Oberwittstadt zwischen 16 und 19 Uhr eine Informationsveranstaltung der TransNetBW zur geplanten „Suedlink TenneT“- Trasse stattfinden. Die Ergebnisse der vertieften Untersuchung, der Verlauf des Korridors und der aktuelle Planungsstand werden ein The-ma sein. An den Gemeinderat erging eine Einladung zur Teilnahme.

Ein nichtöffentlicher Teil schloss sich an. F