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kfd zog in Unterwittstadt Bilanz - Unterstützung für die gesamte Gemeinde / Großzügige Spenden für verschiedene Projekte

Trotz Corona haben die Frauen vieles möglich gemacht

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Die Frauen der kfd Ballenberg halten zusammen und machen vieles möglich, auch in Zeiten der Pandemie. Bei der Jahreshauptversammlung wurde sie für ihr großes Engagement ausgezeichnet. © Helmut Frodl

Ballenberg. Nach langer Corona-Pause konnte die Frauengemeinschaft Ballenberg-Unterwittstadt nun wieder eine Mitgliederversammlung im Bürgerhaus in Ballenberg abhalten. Die letzte fand vor drei Jahren statt.

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Abschied ein Thema

Die Vorsitzende Andrea Retzbach begrüßte alle Anwesenden. Beim nachfolgenden Totengedenken wurde an die seit der letzten Versammlung verstorbenen Mitglieder erinnert. Diese waren Elisabeth Stock, Maria Betzold, Anneliese Schaller und Erna Thren. Leider mussten sich die Mitglieder auch von Ursula Schaller verabschieden, die erst vor einigen Tagen viel zu früh aus ihrer Mitte gehen musste. Ursula Schaller war ein aktives kfd Mitglied. Sie stand mit vollem Herzen hinter den Themen und Zielen der kfd. Viele Jahre war sie im Vorstand tägig, bis sie in das kfd-Dekanatsteam wechselte, wo sie bis 2020 als Vorsitzende tätig war.

Brigitte Müller verlas im Anschluss den Tätigkeitsbericht von April 2019 bis Mai 2022. Maiandachten, Wallfahrten, Erntedankgottesdienste und Friedensgottesdienste wurden gestaltet. Ausflüge, Bastelabende, Frauenfrühstücke, Theaterbesuche und Adventsfeiern wurden – soweit es Corona zugelassen hatte – durchgeführt. Am Ferienprogramm wurde mitgewirkt, und im Februar 2020 konnte noch die dreitätige Fastnachtsveranstaltung im Bürgerhaus abgehalten werden. In dieser Zeit gab es zehn Vorstandssitzungen.

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Den Kassenbericht verlas Silke Müller. Der Verein hat momentan 131 Mitglieder. Die Haupteinnahmen waren 2019 und 2020 die jeweils dreitägige Fastnachtsveranstaltung im Bürgerhaus, Kleinere Veranstaltungen und Spendeneinnahmen. Mit dem eingenommenen Geld unterstützte der Verein jedes Jahr örtliche Projekte wie zum Beispiel eine Outdoor-Küche für den Kindergarten Entdeckerzwerge oder den geplanten naturnahen Teich des Sportanglervereins.

Auch eine Delphintherapie für ein krankes Kind und ein Waisenkind aus einem Nachbarort wurden unterstützt. Ebenso Lebensmittel und Hygieneartikel für die Ukraine, eine Geldspende für die Hebammenhilfe Ahrtal, die Frauen in Not, Kinderhilfe Rumänien und Kinderhilfe Bethlehem.

Brigitte Stang und Sandra Hornung hatten die Kasse geprüft und bescheinigten eine saubere und einwandfreie Kassenführung. Sandra Hornung beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche einstimmig beschlossen wurde.

Nun übernahm Ortsvorsteher Clemens Walz die Wahlen. Einstimmig wurde folgendes Vorstandsteam gewählt: Andrea Retzbach, Silke Müller, Silke Müller, Brigitte Glattbach, Jutta Specht und Marlies Ebel-Walz.

Kassenprüfer sind Sandra Hornung und Edith Schwab. Vertrauensfrauen sind Beate Retzbach, Kerstin Etzel, Marita Wachter, Brigitte Müller, Theresa Weber, Gisela Adelmann, Cornelia Wörner, Annette Schenkel, Diana Diemer und Jeannette Schmitt.

Andrea Retzbach bedankte sich bei dem gewählten Team und auch bei den Vertrauensfrauen, welche die Mitglieder bei Jubiläen, Geburtstagen, Baby-Geburten und Krankheit besuchen und freute sich auf die weitere gute Zusammenarbeit. Sie überreichte allen ein Präsent.

Bei den beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und den zwei ausscheidenden Vertrauensfrauen bedankte sie sich für die immer harmonische Zusammenarbeit und überreichte ein Blumengeschenk und einen Gutschein. Vertrauensfrau Silke Müller wechselte in denVorstand und Michaela Falkenberger durfte ihr Amt nach 14 Jahren an ihre Nachfolgerin abgeben.

Brigitte Müller war 24 Jahre und Bettina Nebenführ 20 Jahre im Vorstand tätig. In dieser Zeit hatten die beiden viele verschiedene Aufgabenbereiche wie Organisatorisches, Musikalisches und vor allem die Fastnacht lag beiden immer sehr am Herzen und im Blut.

Brigitte Müller und Bettina Nebenführ sagten, dass sie sich in dem Team immer sehr wohl gefühlt haben und freuen sich, dass zwei sehr kompetente Nachfolgerinnen gefunden wurden.

Viele Aktivitäten geplant

Nun folgte der Ausblick auf geplante Aktivitäten: Weitere „60plus Nachmittage“ im Bürgerhaus sowie ein Ausflug mit den „60plus“ Teilnehmern. Außerdem stehen folgende Termine an: Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt Ravenstein, ein Ausflug für alle Mitglieder, Erntedankgottesdienst und Adventsfeier.

Marlies Ebel-Walz stellte den geplanten Quellenweg vor, welcher auch eine Idee von Ursula Schaller und Ulli Gall ist. 2020 reifte die Idee, verbindende Wege für die Region zu finden. 15 Ortschaften formten ein Netz aus Wegstrecken. Auf verschiedenen Routen werden Wanderer dazu eingeladen, kulturelle und spirituelle Schätze zu entdecken. Die Wegstationen werden von den Frauen der kfd gestaltet und gepflegt. Auf einer begleitenden Homepage sind alle Wegrouten gesammelt. Andrea Retzbach dankte an dieser Stelle bei der Gemeinde Ravenstein für die Unterstützung und für die zur Verfügung gestellten Standorte.

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung erläuterte Andrea Retzbach nun nochmal die Vorteile der Mitgliedschaft beim kfd-Bundesverband. Als größter katholischer Frauenverband und einer der größten Frauenverbände Deutschlands ist die kfd mit rund 400 000 Mitgliedern ein starkes Netz, das Frauen trägt. Er setzt sich für die Rechte von Frauen ein und macht Lobbyarbeit, damit die Anliegen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft gehört werden. Aus diesem Grund werden alle aufgerufen Mitglied im Bundesverband zu werden. In der kfd Ballenberg-Unterwittstadt sind bereits 80 von 130 Mitgliedern auch im Bundesverband. In seinen Grußworten bedankte sich Bürgermeister Ralf Killian für die Einladung und überbrachte Grüße von der Stadtverwaltung. Er zeigte sich sehr überrascht und erfreut, wie viele Aktionen doch während der Corona-Zeit angeboten und durchgeführt werden konnten. Er freute sich, dass sich im Jahr 2019 die Krabbelgruppe der kfd angeschlossen hatte. Killian bedankte sich für die große Spendenbereitschaft und dankte für die Teilnahme am Ferienprogramm.

Ortsvorsteher Clemens Walz dankte ebenfalls auch im Namen von Ortsvorsteher Danny Barie für die großzügigen Spenden und für die Durchführung der „60plus Nachmittage“.

Arbeit im kirchlichen Bereich

Präses Pfarrer Kern schloss sich auch im Namen von Pater Soji Chacko a´n für die Einladung und überbrachte Grüße vom Pastoralteam. Er dankte für die vielfältige Arbeit auch im kirchlichen Bereich und wünschte dem neuen Team weiterhin viel Freude, gutes Gelingen und Gottes reichlichen Segen. Er segnete alle Anwesenden und alle Mitglieder der

Alle zusammen sangen zum Abschluss das Irische Segenslied: „Möge dies Straße uns zusammen führen“, welches von Bettina Nebenführ musikalisch begleitet wurde.

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