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Ortschaftsrat Oberwittstadt tagte - Feldwege in Ober- und Unterwittstadt sollen 2022 saniert werden / Defibrillator wird am Dorfgemeinschaftshaus angebracht

„Sued-Link” Trasse frühestens in fünf Jahren

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Oberwittstadt. Die zweite Sitzung des Ortschaftsrats fand erneut im Gemeinschaftshaus von Oberwittstadt statt, zu der Ortsvorsteher Erhard Walz neben Bürgermeister Ralf Killian auch die zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürger begrüßte. Da viele Punkte, so der Ortsvorsteher über das Jahr online abgehandelt wurden, seien viele Punkte der heutigen Tagesordnung nur rein informativ. Bei den Fragen der Einwohner wurde einmal bemängelt, dass der Fußweg von der Kirche durch den Wielandweg im oberen Bereich zur Herderstraße nach der Erneuerung durch die Dorfflurneuordnung „Ortslage“ ganz schlecht beleuchtet sei und eine Lampe angebracht werden sollte, so wie es vor dem Umbau bereits der Fall gewesen sei.

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Parksituation macht Probleme

Weiterhin wurde die Parkplatzsituation vor den Geschäften und der Arztpraxis angesprochen. Bürgermeister Killian betonte, dass dies eine private Angelegenheit sei und keine Aufgabe der Stadt. Weiterhin wurde die Parksituation in Richtung Schollhof angesprochen, da dort Autos mitten in der Kurve parken würden und so die Mindestbreite der Fahrbahn nicht mehr gegeben sei. Zudem stelle die Situation ein erhebliches Unfallrisiko dar.

Am Spielplatz in Oberwittstadt wurde eine neue Seilbahn für die Kinder aufgestellt. © Helmut Frodl

Ortsvorsteher Erhard Walz berichtete über den aktuellen Stand der Dorfflurneuordnung in der Ortslage und im Besonderen über den Ausbaustand der Lessingstraße, Herderstraße und der Änderung der Gestaltung des Kirchvorplatzes. Weiterhin informierte er darüber, dass die Schadstelle im Einmündungsbereich Goethestraße/Kreisstraße instandgesetzt werde.

Dorfplatzausbau

Die Frage, wie es mit der Dorfflurneuordnung in der Ortslage in den beiden kommenden Jahren weitergeht, beantwortete Bürgermeister Ralf Killian. Der Ausbau der Benno-Rüttenauer-Straße und des Dorfplatzes ist für 2022 geplant, ebenso der Ausbau des Roseggerwegs. Was von den Maßnahmen letztendlich umgesetzt wird, hängt, so der Bürgermeister von der angespannten finanziellen Lage der Stadt ab.

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Beide Maßnahmen wurden mit dem Landratsamt Fachbereich Flurneuordnung und Landentwicklung besprochen. Wie der Ortsvorsteher beim nächsten Punkt informierte, sollen 2022 marode Feldwege in Oberwittstadt und Unterwittstadt im Rahmen des beschlossenen Feldwegeprogrammes saniert werden. Verschiedene Vorschläge wurden vom Ortschaftsrat eingebracht.

Der Ortsvorsteher informierte über die Aufstellung eines Defibrillators, der mit der Hilfe des Sportvereins Oberwittstadt und weiterer Sponsoren angeschafft wird und am Dorfgemeinschaftshaus angebracht werden soll.

Weiteres Thema in der Sitzung war der geplante Verlauf der „Sued-Link“ Trasse auf Gemarkung Oberwittstadt, worüber Erhard Walz informierte. Bei der Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus im September wurde als frühester Baubeginn in fünf Jahren genannt. Unter dem Punkt „Informationen aus dem Ortschaftsrat“ berichtete Walz über die Aufstellung der Ruhebänke im Flur, den Aufbau der Seilbahn am Spielplatz sowie über acht genehmigte Bauvorhaben.

Straßenschäden

Letztes Thema war die Präsentation über erhebliche Straßenschäden, die der Gemeinde gemeldet wurden. Nun sei die Stadt gefragt eine Lösung zu finden, um diese Schäden zu beseitigen. Weitere Informationen aus dem Gemeinderat folgten, so ist eine Klausurtagung für die Friedhofsgestaltung im kommenden Jahr geplant. Hierzu soll sich der Ortschaftsrat bereits jetzt Gedanken.

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Am 4. Dezember wird mit einem Festakt das 50-jährige Bestehen der Stadt Ravenstein im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Die Umsetzung der örtlichen Veranstaltungen soll von den Vereinen übernommen werden. Hierzu ist in nächster Zeit eine Besprechung geplant.

Sollte es auch in den nächsten Jahren noch eine „Leader“-Förderung geben, wurde vom Ortschaftsrat angeregt, einen Antrag für die Gestaltung des Dorfplatzes zu stellen.

Sechs-Tonnen-Beschränkung

Erhard Walz informierte darüber, dass dem Vorschlag für eine Sechs-Tonnen-Beschränkung für die Verbindungsstraße vom Schollhof nach Windischbuch seitens der Stadt Boxberg und des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis eine Absage erteilt wurde. Weiterhin wurde in der Verkehrsschau 2020 eine Sechs-Tonnen-Beschränkung auf der Verbindungsstraße von Oberwittstadt nach Oberndorf angeregt. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst, da noch eine Stellungnahme der Stadt Krautheim aussteht, weil im Hohenlohekreis bisher keine Verkehrsschau stattfand.

Über den geplanten Ausbau der Wilhelm-Busch-Straße in Oberwittstadt ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden. Im Moment, so Walz, laufen die Kostenermittlungen durch das Ingenieurbüro. Die Anwohner werden in jedem Fall rechtzeitig informiert werden.

„Die Rattenbekämpfung wird derzeit im Gemeinderat diskutiert“, sagte der Ortsvorsteher. Eine zufriedenstellende Lösung wurde bisher nicht gefunden.

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