Gemeinderat Krautheim tagte - Erschließungsplanung in Gommersdorf / 17 neue Bauplätze im ersten Abschnitt / Zwei Vergaben im Mittelpunkt Mittagsverpflegung für Mensa im Bürgerzentrum

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Krautheim. Auf der Agenda der Sitzung des Krautheimer Gemeinderats standen zwei Vergaben im Mittelpunkt. Den Anfang machte die Wiedervorlage der Erschließungsplanung im Baugebiet "Untere Au IV" in Gommersdorf, die im Februar noch abgeschmettert worden war (die FN berichteten).

Zum Hintergrund

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Hintergrund: Seinerzeit war der vollständige Grundstückserwerb noch nicht vollzogen. Dieser Schritt sollte aber nach Ansicht des Gremiums vor der Vergabe von Leistungen - und damit Kosten - zur Erschließung des Baugebiets abgeschlossen sein.

Inzwischen konnte Bürgermeister Andreas Köhler vermelden: "Die Stadt hat den überwiegenden Teil der erforderlichen Grundstücke erworben. Aller Voraussicht nach wird der komplette Erwerb Ende Juli erledigt sein."

Durch die gegenwärtigen Umstrukturierungen beziehungsweise Auflösungen der Notariate bestünden terminliche Engpässe. Der Abschluss des Ingenieurvertrags werde aber, so Köhler weiter, "erst nach dem vollzogenen Erwerb aller Grundstücke erfolgen". Ein Büro aus Tauberbischofsheim hatte ein Angebot über 34 881 Euro unterbreitet.

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Wie schon in der ersten Vorlage vorgesehen, sollen die Planungsleistungen für das Baugebiet "Untere Au IV" stufenweise vergeben werden. Jetzt standen die Leistungsphasen eins bis drei zur Vergabe an. Mit dem vorliegenden Angebot ist der Planansatz von 30 000 Euro für die Entwurfsleistungen - je zu einem Drittel für Straße, Wasserversorgung und Kanalisation - übertroffen. Die Abrechnung der weiteren Leistungsphasen fünf bis neun wird dann nach der Kostenfeststellung erfolgen.

Zustimmung erteilt

Das Baugebiet selbst wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt können bis zu 17 Bauplätze erschlossen werden. Nach kurzer Beratung erteilte der Gemeinderat diesmal seine Zustimmung mit einem einheitlichen Votum.

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Anschließend wendete sich das Gremium der Vergabe zur Lieferung der Mittagsverpflegung für die Mensa im neuen Bürgerzentrum zu. Bei der Submission am 8. Juni war einziger Anbieter das Hohenloher Integrationszentrum in Krautheim. Die Prüfung des Angebots ergab, dass unter Berücksichtigung der in der entsprechenden Wertungsmatrix aufgeführten Kriterien bei einem Zuschlag ein Bruttopreis je Menü von 4, 15 Euro zustande käme.

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Das Angebot umfasst eine Laufzeit von zwei Jahren. Wie schon bisher, so soll auch zukünftig ein städtischer Zuschuss zu einem Essenspreis von etwa 3, 50 Euro führen. "Die endgültige Kalkulation, und damit der Abgabepreis, steht allerdings noch aus", wie Bürgermeister Köhler erläuterte. Der zukünftige ermäßigte Abgabepreis gelte jedoch nur für den Bereich, in welchem die Stadt als Schulträger verantwortlich sei.

Nachfragen aus dem Gremium, etwa zu Online-Bestell-Optionen oder Einflussmöglichkeiten auf die Menüauswahl, konnte Köhler positiv beantworten. Am Ende wurde dem vorgelegten Angebot einstimmig der Zuschlag erteilt.

Ergänzend führte Köhler auf, dass die Firma Hiller den Zuschlag bei der Vergabe der Tische und Stühle für die Mensa bei einem Angebot von 46 707 Euro (Plan: 77 000 Euro) erhalten habe. Mit Blick auf den Termin zur Fertigstellung des neuen Schulzentrums/Bürgerhaus per September merkte Köhler noch an: "Dass wir hier ein sportliches Zeitfenster haben, war und ist uns bekannt. Wir wollen den Termin aber trotzdem halten."

Das Stadtoberhaupt gab außerdem bekannt, dass die Stadt im Rahmen der Sanierungsmaßnahme "Altes Rathaus Altkrautheim" einen Landeszuschuss über rund 49 000 Euro erhalten habe. chha