Abnahme in Sindolsheim - Sanierung des Abwasserkanals in der Bofsheimer Straße / Mehrere Wochen für Durchgangsverkehr gesperrt Gesamtkosten liegen bei 270 000 Euro

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Die große Baumaßnahme in Sindolsheim zur Erneuerung und Sanierung der Wasserversorgungsleitung ist abgeschlossen. Es wurden keine Beanstandungen festgestellt.

© Frodl

Sindolsheim. Im Spätherbst vergangenen Jahres begann die Firma Konrad-Bau (Tauberbischofsheim) mit den umfangreichen Bauarbeiten zur punktuellen Sanierung eines Abwasserkanals in der Bofsheimer Straße in Sindolsheim.

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Nach der Winterpause wurden die Arbeiten mit der kompletten Erneuerung der Wasserversorgung fortgesetzt, wobei die Straße meh-rere Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden musste.

In der vergangenen Woche wurden mit dem Aufbringen der Deckschicht die Bauarbeiten fristgerecht beendet und die Straßensperrung wieder aufgehoben. Die Abnahme der Arbeiten erfolgte durch Bürgermeister Baar, im Beisein der Vertreter des Ingenieurbüros Walter und Partner und der bauausführenden Firma Konrad-Bau der Straßenbauverwaltung des Landratsamtes sowie der Wasserversorgung Bauland.

Wie Bürgermeister Baar betonte, war die abgeschlossene Baumaßnahme für ihn wesentlich komplexer als es zu Baubeginn den Anschein hatte. Er erinnerte an die Kanalsanierung, die in offener und geschlossener Bauweise zu erledigen war. Die Wasserleitung wurde in diesem Teilstück von der Einfahrt zum Friedhofsparkplatz bis zur Einmündung in die Kirnautalstraße im "Württemberger System" komplett erneuert. Die ganzen Bauarbeiten waren verbunden mit einer Maßnahme der Straßenbauverwaltung des Neckar-Odenwald-Kreises, die dankenswerter Weise ihr Deckenprogramm so lange zurückgestellt habe, bis die Bauarbeiten vom Ortseingang bis zur Ortsmitte Eingang L 518 abgeschlossen waren.

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Die gesamten Kosten der Baumaßnahme beliefen sich, ohne die Kosten für die neue Straßendecke, auf rund brutto 270 000 Euro. Zuschüsse wurden nur für den Bereich Abwasser gewährt. Gleichzeitig wurde während der Bauphase auch die Gelegenheit genutzt, Versäumnisse aus der Vergangenheit ein Stück weit zu korrigieren, indem an verschiedene Wohnhäuser zusätzliche Wasseranschlüsse gelegt wurden. Diese Maßnahme diene, wie der Bürgermeister sagte, letztendlich den Anwohnern. Er bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten, insbesondere den Anwohnern, die während der Bauphase "leidgeprüft" waren und viele Unannehmlichkeiten auf sich nehmen mussten. Baar lobte aber auch die flexible Arbeit der Firma Konrad Bau. Die Zusammenarbeit war in einem "Super-Dialog" stets problemlos, sowohl mit der Baufirma, dem planenden Ingenieurbüro Walter und Partner oder der Bauverwaltung des Landkreises. Auch die BRN, sowie die an der Straße liegenden Gewerbetreibenden, die Baar um Verständnis bat, sind über den Abschluss der Arbeiten erfreut. Eine Maßnahme im Innerortsbereich bedarf, so machte Baar deutlich, immer der "Kompromissfähigkeit".

Für das Ortsbild im Dorf wurde ebenfalls etwas getan, denn beschädigte Bordsteine wurden ausgewechselt, die Straßenbeleuchtung erneuert und sogar ein Leerrohr für die Breitbandversorgung wurde gleich mitverlegt. Bei der gemeinsamen Begehung wurden keine Baumängel festgestellt. Seitens des planenden Büros Walter und Partner bedankte sich Andreas Müller für den erteilten Auftrag und lobte das harmonische Miteinander. Bauleiter Siegmar Scherer von der bauausführenden Firma Konrad-Bau bedankte sich für die problemlose Zusammenarbeit. F