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Holzsubmission Ravenstein - Überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielt / 30 Firmen aus Deutschland, Frankreich und Österreich nahmen teil

Rekordergebnis für Krautheimer Eiche

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Der Krautheimer Bürgermeister Andreas Köhler (links) und Revierförster Ralph Heinzelmann freuen sich über die Rekordeiche, die im Wald der Krautheimer Gemeinde geerntet wurde. © Landratsamt Hohenlohekreis

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Holz ist auch in diesem Jahr wieder gestiegen. Daher erzielten Waldbesitzer bei der Holzsubmission in Ravenstein gute Ergebnisse.

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Merchingen/Krautheim. Mit einem durchschnittlichen Erlös von 640 Euro pro Festmeter und einer Angebotsmenge von knapp 800 Festmetern über alle Baumarten hinweg erzielte die diesjährige Wertholzsubmission Merchingen mit den beiden Lagerplätzen RIO bei Osterburken sowie im Klosterwald bei Kloster Schöntal überdurchschnittlich gute Ergebnisse.

„Die Braut“ kommt aus Krautheim

„Des Försters Generationenstolz“ – so beschreibt Krautheims Bürgermeister Andreas Köhler die „Braut“ der diesjährigen Submission in Merchingen, die im Wald seiner Gemeinde von Revierförster Ralph Heinzelmann geerntet wurde. Die „Braut“, also der Stamm mit dem höchsten Gebot pro Festmeter, kam in diesem Jahr aus dem Stadtwald Krautheim. Es handelt sich um eine starke und qualitativ sehr hochwertige Eiche, die mit einem Gebot von 2239 Euro pro Festmeter und 2,23 Festmeter Volumen für 4993 Euro höchstbietend an einen süddeutschen Furnierhersteller verkauft wurde.

„Für die Waldbesitzer ist ein solches Ergebnis in Zeiten, in denen Dürre, Sturm und Käfer die vorherrschenden Themen im Wald und auch auf den Holzmärkten sind, mehr als erfreulich. Darüber hinaus können wir hier den wertvollen Rohstoff Holz seiner bestmöglichen Verwendung zuführen und damit zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, heißt es aus dem Forstamt des Hohenlohekreises. Die Behörde betreut viele Waldbesitzer im Kreis und hat als Holzverkaufsstelle die Submission mit organisiert.

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Mengenmäßig am bedeutendsten war traditionell und mit einer Angebotsmenge von 728 Festmetern die Eiche, gefolgt von den Baumarten Roteiche und Esche mit jeweils circa 20 Festmetern. Weiterhin wurden knapp 15 Festmeter sonstiges Laubholz zum Verkauf angeboten. Bei der Baumart Eiche wurde ein Durchschnittserlös von insgesamt 664 Euro erzielt. Im Vergleich zu 2020 steigerten sich die Erlöse bei dieser Baumart um mehr als 15 Prozent. Lediglich acht Lose blieben bei der Submission in Ravenstein ohne Gebot. Eine Besonderheit in diesem Jahr war zudem die hohe Anzahl an Teilnehmern: 30 Firmen aus Deutschland, Frankreich und Österreich gaben ihre Gebote ab und nahmen damit an der Submission teil.

„Insgesamt betrachtet zeigen sowohl die guten Ergebnisse als auch die hohe Beteiligung auf Anbieter- und Abnehmerseite, dass qualitativ hochwertige Hölzer auch in solchen Krisenzeiten gefragt sind und einen regen Absatz finden. Für Waldbesitzer heißt das, dass es sich auch in Krisenzeiten lohnt, in die Pflege solch wertvoller Hölzer zu investieren – und das in mehrfacher Hinsicht“, so Bürgermeister Köhler.

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Generationsübergreifende Arbeit

„Weiterhin zeugen die sehr guten Ergebnisse einmal mehr von der Sinnhaftigkeit und der Notwendigkeit der generationenübergreifenden Arbeit im Wald. Die Baumart Eiche ist hierfür ein gutes Beispiel: Ohne eine über mehrere Generationen hinausgehende Zusammenarbeit im Forst können solch qualitativ hochwertige Hölzer nicht erzeugt werden“, ergänzt Ralph Heinzelmann, der neben dem Stadtwald Krautheim auch den Gemeindewald Dörzbach und die Privatwälder in den beiden Gemeindegebieten betreut.

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„Darüber hinaus stellt die Eiche vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Klimawandels eine wichtige Baumart dar, deren Behandlung allerdings viel waldbauliches Geschick erfordert, welches über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg konsequent umgesetzt werden muss.“